Schorlemer: Sieg gegen Wetter Pflicht
12.01.2012 | 19:08 Uhr 2012-01-12T19:08:00+0100
Warstein. Das schnell aus den Köpfen kriegen, um sich voll auf das erste Meisterschaftsspiel des neuen Jahres gegen die HSG Wetter/Grundschöttel (Samstag, 19.45 Uhr, Dreifachturnhalle Warstein) konzentrieren zu können: Das dürfte der Wunsch von Michael Schorlemer, Trainer des Handball-Landesligisten VfS Warstein, nach dem 26:48 gegen den Bundesligisten aus Ostwestfalen gewesen sein.
Und seine Mannschaft scheint dem Trainer folgen zu wollen. „Spätestens ab Freitag zählt nur noch das Spiel gegen Wetter“, kündigte VfS-Kapitän Benedikt Furmaniak im Gespräch unmittelbar nach der Partie gegen den TBV Lemgo an.
Den VfS hat der Alltag wieder eingeholt. Furmaniak: „Das Spiel gegen Wetter wird ein ganz anderes.“ Dessen ist sich auch Michael Schorlemer bewusst, der hofft, dass seine Mannschaft den Schwung aus dem Lemgo-Spiel in die Meisterschaft rüber retten kann. „Lemgo spielt keinen Handball von einem anderen Stern. Vom Tempo her und in den 1:1-Situationen sind sie uns sicherlich um einiges voraus. Wir haben dennoch gut dagegen gehalten. 26 Tore gegen einen Bundesligisten zu werfen, ist ja nicht so schlecht“, sagt Schorlemer.
Mit der Euphorie im Rücken wollen sich die Warsteiner nun eine gute Ausgangsposition für das Spitzenspiel in einer Woche beim Tabellenführer HTV Sundwig/Westig verschaffen. Dazu ist ein Sieg gegen Wetter Pflicht. „Alles andere wäre eine riesige Enttäuschung“, redet Schorlemer auch gar nicht lange um den heißen Brei herum.
Hoffnung macht dem VfS-Coach nicht nur die Rückkehr von Torjäger und Sohn Lars Schorlemer (fehlte gegen Lemgo wegen einer Klausur), sondern auch die Form von Kapitän Benedikt Furmaniak, der gegen Lemgo laut Aussage seines Trainers „ein prima Spiel gemacht hat“. Schorlemer: „Ich hoffe, dass Benni diese Leistung konservieren kann.“
Gegen Wetter fehlt dem VfS wohl nur der Langzeitverletzte Philipp Schmitt. Fraglich sind zwar noch die Einsätze von Jonas Litz (Hüftprobleme) und Ciya Aslan (Zehenverletzung), jedoch geht Schorlemer in beiden Fällen davon aus, „dass sie spielen können“.

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