Schorlemer: Fahren nicht mit Angst dahin
22.09.2011 | 18:54 Uhr 2011-09-22T18:54:35+0200
Warstein.Die Sporthalle Hagen-Helfe, Heimstätte des Handball-Landesligisten SG TuRa Halden-Herbeck, scheint für den VfS Warstein alles andere als ein gutes Pflaster zu sein.
Aus den letzten drei Pflichtspielen im Hagener Stadtteil nahmen die Warsteiner Handballer nur einen mickrigen Punkt mit – in der Saison 2008/09 gab es ein spektakuläres 35:35. Die Jahre danach setzte es jeweils klare Auswärtsniederlagen für den VfS unter seinem damaligen Trainer Heinz Thomanek (Saison 2009/10 – 41:46; letzte Saison – 26:33).
Von einem „Angstgegner“ will der neue Warsteiner Trainer Michael Schorlemer, vor dem erneuten Duell mit der SG (Samstag, 18 Uhr), aber nicht sprechen. „Wir fahren mit Sicherheit nicht mit Angst dahin. Wir respektieren den Gegner, wollen aber unser gewonnenes Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg gegen Hagen weiter festigen“, sagt Schorlemer.
Kopfzerbrechen bereitet dem VfS-Coach auch nicht die Tatsache, dass Halden-Herbeck am ersten Spieltag den Aufstiegsmitfavoriten Werdohl/Versetal in eigener Halle knapp in die Schranken weisen konnte – für viele Experten war das eine faustdicke Überraschung.
Schorlemer: „Bei Halden geht an einem guten Tag alles, an einem schlechten aber auch gar nichts. Die Zuschauer dürfen sich auf ein interessantes Spiel freuen. Wir wollen versuchen, unsere Auswärtsserie aus den letzten Jahren gegen diesen Gegner zu brechen.“
Dabei mithelfen soll auch Torhüter Markus Jostes, der kurzfristig für den privat verhinderten Christian Petig in den Kader rücken wird (wir berichteten). Trotz Jostes’ Rückkehr will Michael Schorlemer an seiner neuen Nummer eins, Michael Hölter, nicht rütteln: „Es wäre Michi gegenüber unfair, ihn jetzt wieder ins zweite Glied abzuschieben.“
Der VfS setzt zum ersten Auswärtsspiel der neuen Saison einen Fanbus ein. Abfahrt ist am Samstag um 15.30 Uhr ab Dreifachturnhalle.

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