Schirk im Tor, auch Liggesmeyer dabei

Die A-Jugendlichen, wie hier Jonas Buschmann, spielen in den Planungen von SWS-Trainer Jörg Beyer (links) eine wichtige Rolle.
Die A-Jugendlichen, wie hier Jonas Buschmann, spielen in den Planungen von SWS-Trainer Jörg Beyer (links) eine wichtige Rolle.
Foto: WP

Rüthen/Suttrop/Lippstadt..  Nachholspieltag im Kreispokal: Mit dem SVA Langeneicke, Viktoria Lippstadt und dem TSV Rüthen müssen heute Abend insgesamt drei A-Ligisten „nachsitzen“. Hinzu kommen die drei B-Ligisten Germania Stirpe, DJK SpVg. Mellrich und SW Suttrop. Die vierte Viertelfinal-Partie zwischen Bezirksliga-Tabellenführer SuS Bad Westernkotten und dem Oberligisten SV Lippstadt 08 wird erst am Mittwoch, 29. April, ausgetragen.

TSV Rüthen - Viktoria Lippstadt (heute, 19 Uhr). Kleine, personelle Hoffnungsschimmer beim TSV: Keeper Michael Schirk meldet sich für das heutige Pokal-Duell rechtzeitig fit, nachdem er am Sonntag in Horn angeschlagen zwischen den Pfosten stand. Neben Schirk kann Trainer Willi Knickenberg auch mit Allzweckwaffe Tim Liggesmeyer planen. Dafür droht – neben den vielen Langzeitverletzten – der Ausfall von Kevin Akinrolabu (muss eventuell arbeiten). Aus der Zweiten rücken Benjamin Völkner und Ingo Hoppe auf.

Knickenberg angesprochen auf die Wichtigkeit des Pokalspiels: „Wenn ich keine Leute habe, kann ich auch keine schonen. Sicherlich liegt unser Hauptaugenmerk auf dem Warstein-Spiel am kommenden Sonntag. Wir müssen Viktorias brandgefährliche Offensive in den Griff bekommen. Das wird der Schlüssel sein.“

DJK SpVg. Mellrich - SW Suttrop (heute, 19 Uhr). Terminkollision: Während Suttrops Erste heute Abend um den Einzug ins Halbfinale kämpft, findet zeitgleich die Generalversammlung des Vereins im Gasthof Bültmann statt. SWS-Trainer Jörg Beyer wollte keinen Kommentar dazu abgeben, warum sich die Verantwortlichen nicht um eine Vorverlegung der Partie gekümmert hätten.

Personell sieht es im Lager der Schwarz-Weißen eigentlich relativ gut aus. Definitiv fehlen werden neben den vier bis fünf Langzeitverletzten nur Steffen Köhler (verletzt) und Stephan Grobe (Beruf).

Nicht vergessen haben die Suttroper die 0:3-Pleite in der Meisterschaft vor ein paar Wochen in Mellrich. Jörg Beyer: „Da ging es von Mellricher Seite ganz schön zur Sache. Wir haben da sicherlich noch einiges gut zu machen, wollen das aber nicht mit übertriebener Härte, sondern mit spielerischen Mitteln versuchen. Das wird aber sicherlich nicht einfach auf dem knüppelharten Platz in Mellrich. Ein Halbfinaleinzug wäre nicht nur für die Mannschaft, sondern für den gesamten Verein eine schöne Sache.“