„Schiedsrichter noch mehr gefordert“

Sah die Zeit gekommen, an den Hallen-Regeln etwas zu verändern: Achim Rafalcik (TuS Belecke).
Sah die Zeit gekommen, an den Hallen-Regeln etwas zu verändern: Achim Rafalcik (TuS Belecke).
Foto: WP

Warstein..  Neue Regeln zur Steigerung der Attraktivität des Hallenfußballs: Beim Warsteiner Masters, das heute mit den Vorrunden in Warstein und Bönen beginnt, müssen sich die Vereine auf viele Neuerungen einstellen. Aber nicht nur die: Auch auf die Schiedsrichter wird (vermutlich) noch mehr Arbeit zukommen.

Vor Beginn der Hallen-Saison hörte sich diese Zeitung bei den heimischen Trainern um.

TuS Warstein: Letztes Jahr gewann der Bezirksligist das Finale gegen A-Ligist TSV Rüthen souverän mit 3:0 und qualifizierte sich damit direkt für die Masters-Endrunde in Werl. Auch diesmal gehört der TuS zu den Mitfavoriten, geht mit folgendem Kader ins Rennen: Ahring, Fegler (Tor), Castiglione, Eßfeld, M. Turan, S. Turan, Barkschat, Maliqi, Mertin, Jonas, Menke, Severin.

TuS GW Allagen: Mit einem Mix aus erster und zweiter Mannschaft will der Bezirksligist den Gruppengegnern die Stirn bieten. Reserve-Trainer Gernot Neumann, der für Sebastian Wessel einspringt: „Ich bin gespannt, wie umsetzbar die neuen Regeln sind. Das Grätschverbot befürworte ich, ganz klar.“ Der Kader der Grün-Weißen für das Masters: Flegler (Tor), Mazur, Dube, Brumma, D. Schnöde, F. Schnöde, Gabel, Catalano, Gerke, L. Kemper.

TSV Rüthen: „Die Schiedsrichter werden durch die neuen Regeln noch mehr gefordert.“ Dieser Meinung ist Willi Knickenberg, der hofft, dass „alles fair und sauber über die Bühne geht“. Nicht dabei ist beim A-Ligisten unter anderem Tim Liggesmeyer (Rücken).

TuS Belecke: Mit einem 12er-Kader geht der B-Ligist ins Rennen, will sich laut Trainer Achim Rafalcik „nicht blamieren“. Zu den neuen Regeln sagt Rafalcik: „Es wurde allerhöchste Zeit, dass etwas passiert.“

SW Suttrop: Mit seiner bestmöglichen Formation will sich A-Liga-Absteiger SW Suttrop in der Gruppe gegen den Westfalenligisten FC Brünninghausen behaupten. Trainer Jörg Beyer: „Suttrops Stärken liegen eher draußen, nicht in der Halle. Wir wollen dennoch ordentlich abschneiden.“ Beyer ist sich sicher, dass die neuen Regeln allen Beteiligten „keine Probleme bereiten werden“.

TV Kallenhardt: Viele junge Spieler will Thorsten Arnskötter einsetzen: „Hallenturniere sind gerade für die jungen Burschen die ideale Gelegenheit, sich zu präsentieren. Wir wollen vor allem Spaß haben und hoffen, dass sich niemand verletzt.“

SuS Sichtigvor: Guter Ansatz, mehr nicht: Wenn es nach Günther Risse, Trainer des SuS Sichtigvor, geht, müsste ab sofort komplett nach den neuen Regeln (auf Handball-Tore und ohne Bande) gespielt werden. Risse: „So ist das nichts halbes und nichts ganzes.“

Hirschberger SV: Der D-Ligist als „Underdog“ in der Gruppe „Isenbeck Malz“. Trainer Sebastian Leier: „Vielleicht unterschätzen uns einige. Wir wollen, wie letztes Jahr, eine gute Rolle spielen.“