Rüthen in der Werler Hallenmasters-Endrunde am 25. Januar

Rüthener Siegesjubel: Der A-Ligist schlug im Finale den Favoriten TuS Warstein mit 4:3 und ist damit direkt für die Masters-Endrunde qualifiziert.
Rüthener Siegesjubel: Der A-Ligist schlug im Finale den Favoriten TuS Warstein mit 4:3 und ist damit direkt für die Masters-Endrunde qualifiziert.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die beiden ersten Endrunden-Teilnehmer (25. Januar in Werl) für das Warsteiner Hallenfußball-Masters 2015 stehen fest: A-Kreisligist TSV Rüthen in der Halle Warstein und Bezirksligist SG Bockum-Hövel in der Halle Bönen lösten das Ticket.

Warstein/Bönen.. „Nachsitzen“ in der Lucky-Loser-Runde (24. Januar ebenfalls in Werl) müssen der TuS Warstein und SV BW Brenken (Halle Warstein) sowie der TSC Kamen und Rekord-Sieger Westfalia Rhynern (Halle Bönen).

Geschichten wiederholen sich nicht: Zum dritten Mal nach 2013 und 2014 standen sich im Finale in der Halle Warstein der TuS Warstein und TSV Rüthen gegenüber. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren jeweils der Bezirksligist das bessere Ende für sich hatte, drehte der A-Ligist diesmal den Spieß um, siegte nach einem turbulenten und torreichen Finale mit 4:3. Jan Brings und Kevin Akinrolabu brachten die Warsteiner Dreifachsporthalle mit ihren frühen Toren zum Kochen.

Der TuS schien vorzeitig geschlagen. Pustekuchen! Sahin Turan verkürzte auf 1:2, doch im direkten Gegenzug stellte Alexander Menzel den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Erneut Menzel sorgte mit dem 4:1 für die Vorentscheidung, auch wenn Warstein durch Menke und Maliqi in Durchgang zwei noch auf 3:4 verkürzen konnte.

„Glückwunsch an Rüthen. Sie waren im Finale die bessere Mannschaft“, zeigte sich Warsteins Interimstrainer Christian Barkschat nach der Endspiel-Niederlage als fairer Verlierer. Derweil ging beim TSV die Post ab. Die Spieler lagen sich in den Armen und bejubelten erstmals in der Vereinsgeschichte den direkten Einzug in ein Masters-Finale.

Dementsprechend stolz war Trainer Willi Knickenberg auf seine Jungs: „Sie haben ein fantastisches Turnier gekrönt. Man hat gemerkt, dass bei meinen Spielern eine Menge Wut im Bauch war. Das hat der Gegner früh zu spüren bekommen. Was jetzt in Werl kommt, ist Zugabe.“

Wie der TuS Warstein qualifizierte sich auch der in der Halle überraschend starke Bürener A-Kreisligist SV BW Brenken für die Lucky-Loser-Runde des Masters.

Vorzeitig aus dem Turnier aus schieden die B-Ligisten SG Oestereiden/Effeln (hatte sich am Samstag noch den Gruppensieg gesichert), SW Suttrop und TuS Belecke. Beleckes Trainer Achim Rafalcik nahm das Ganze gelassen hin: „Wir sind ohne große Erwartungen hier angetreten. Von daher hält sich die Enttäuschung in Grenzen. Knackpunkt war sicherlich das Suttrop-Spiel, wo wir viele Chancen liegen gelassen haben.“

Nach einer 0:3-Pleite gegen den späteren Drittplatzierten SV BW Brenken musste auch SW Suttrop vorzeitig die Heimreise antreten. Trainer Jörg Beyer: „Das Warstein-Spiel hat sehr viel Substanz gekostet. Vielleicht war das auch in den Köpfen der Spieler. Alles in allem aber bin ich sehr zufrieden. Wir haben an beiden Tagen ein gutes Turnier gespielt.“