Newcomer mit guter Leistung bei Münsterland-Pokal

Belecke/Lengerich..  Rund 170 Aktive kämpften beim Münsterland-Pokal in Lengerich um die Pokale. Der TuS Belecke ging mit vier Newcomern und einer erfahrenen Wettkämpferin an den Start. Für das Trainerduo Mirza Arnautovic und Walter Farke stand bei diesem Wettkampf insbesondere das Sammeln von Erfahrungen im Vordergrund.

Für Joshua Schröder war es schon der vierte Wettkampf in diesem Jahr. Der Allagener startet derzeit in einer Gewichtsklasse, in der sich viele gute Aktive tummeln. Der TuSler lässt sich davon nicht beeindrucken, stellt sich jedem Gegner und gibt sein Bestes. Leider waren wieder einmal die Punktrichter nicht top. Klare Treffer des TuSlers wurden nicht gegeben. Dies beeinflusste den Kampfverlauf entscheidend, so dass Schröder am Ende das Match verlor. „Schade für Joshua. Wir sind sehr froh über die Ankündigung des NWTU-Vorstandes, demnächst auch die unterste Leistungsklasse mit elektronischen Westen kämpfen zu lassen. Dann sind solche Kampfrichterleistungen endlich Geschichte“, sagte Trainer Walter Farke.

Emily Schriek war zum dritten Mal bei einem Turnier dabei. Im Halbfinale traf sie auf ihre Trainingspartnerin Doreen Alexandrowicz aus Iserlohn. Beide kennen sich und lieferten sich in den ersten beiden Runden einen spannenden Kampf. In dritten Runde setzte sich die erfahrenere Iserlohnerin durch und gewann. Bronze für die Mülheimerin! „Emily hat eine tolle Entwicklung gemacht, auch wenn ihr einfach noch die Routine fehlt. Außerdem darf man nicht vergessen, dass sie gegen die spätere Siegerin ihrer Klasse unterlag“, resümierte Trainer Farke.

Liv Irländer traf bei ihrem zweiten Wettkampf im ersten Kampf auf Ilkim Turgut aus Bocholt. Gleich zu Beginn wurde die TuSlerin von einem schnellen Kick zum Kopf überrascht. Sichtlich beeindruckt, kämpfte sich die Möhnetalerin trotzdem in den Kampf zurück, vernachlässigte dabei jedoch ihre Deckung und kassierte weitere Treffer. Am Ende musste sich Irländer mit der Bronzemedaille zufrieden geben. „Liv hat heute großen Kampfgeist bewiesen. Es war schwierig nach solch einem Überraschungstreffer wieder zurück in dem Kampf zu kommen. Aber sie hat alles versucht“, fasste Trainer Mirza Arnautovic zusammen.

Für die Jüngste im Team, Mona Schröder, war es der zweite Wettkampf überhaupt. Ihr stand im Halbfinale Mekdes Gebru aus Siegen gegenüber. Beide kennen sich noch von der Stadtmeisterschaft in Velbert im Januar dieses Jahres. Die Allagenerin begann zunächst verhalten, was jedoch ihre aggressive Kontrahentin nutzte und sich einen Punktevorsprung verschaffte. In der zweiten Runde kam Schröder besser in den Kampf hinein und holte auf. Dabei landete sie sogar einen Kopftreffer. In der dritten Runde kam es zwischen den beiden Amazonen zu einem offenen Schlagaustausch, den die Siegenerin gewann. Für die TuSlerin ein verdienter dritter Platz! „Mona hat toll gekämpft und ihre Möglichkeiten ausgeschöpft. In der dritten Runde ließ ihre Konzentration und Aufmerksamkeit etwas nach, aber daran werden wir arbeiten“, hielt Trainer Walter Farke fest.

Dzana Arnautovic als einziger „alter Hase“ im Team bestritt ihr Match gegen Vanessa Engels aus Wuppertal. In der ersten Runde kämpfte die TuSlerin hochkonzentriert. Sie umging die Angriffe der anderthalb Köpfe größeren Wuppertalerin und hielt den Kampf offen. Im weiteren Verlauf des Kampfes verstärkte die Kontrahentin ihren Druck auf die Sichtigvorerin und entschied den Finalkampf für sich. „Dzana begann vielversprechend. Allerdings häuften sich die Fehler, als Vanessa ihren Druck verstärkte. Daran müssen wir noch arbeiten“, bilanzierte Vater und Coach Mirza Arnautovic.