Mit Knickenberg in Saison 2015/16

Gibt auch nächste Saison die Kommandos beim TSV Rüthen: Willi Knickenberg.
Gibt auch nächste Saison die Kommandos beim TSV Rüthen: Willi Knickenberg.
Foto: WP WP

Rüthen..  Der TSV Rüthen, Tabellenneunter der Fußball-Kreisliga A Lippstadt, hat Nägel mit Köpfen gemacht und den Vertrag mit Trainer Willi Knickenberg um ein weiteres Jahr verlängert. Das wurde zwei Tage vor der Jahreshauptversammlung der Abteilung am Freitagabend im Vereinslokal Knickenberg-Kösters bekannt.

Willi Knickenberg hatte das Traineramt am Schneringer Berg im Sommer 2013 von Ingo Hoppe übernommen und den TSV in seiner ersten Saison auf Tabellenplatz sieben geführt. In dieser Spielzeit belegen die Bergstädter aktuell Tabellenplatz neun mit 20 Punkten, gehören damit aber noch zum Kreis der gefährdeten Teams. Daher rechnet Willi Knickenberg mit einer, wie er selber sagt, „schwierigen Rückrunde für seine Truppe“. Warum? Knickenberg führt aus: „Die Mannschaft ist sehr, sehr jung und unerfahren. Ich bin gespannt, wie sie die Nackenschläge, die mit Sicherheit kommen werden in der Rückrunde, wegstecken wird. Wir haben einen steinigen Weg vor uns. Auswärts müssen wir in der zweiten Halbserie noch bei fast allen Top-Teams der Liga antreten. Das macht die Sache nicht leichter für uns.“

Dennoch entschied sich Knickenberg dazu, ein weiteres Jahr als Trainer beim TSV Rüthen dran zu hängen. Zu den Gründen sagt der ehemalige Übungsleiter des DFB-Stützpunktes Lippstadt: „Vom Charakter her ist diese Mannschaft wirklich erste Sahne. Da fiel mir die Entscheidung nicht allzu schwer, zu verlängern.“

Mit potenziellen Neuzugängen für den Sommer beschäftigt sich man im TSV-Lager bereits. Laut Knickenberg hält der Verein „Augen und Ohren offen“.

Das erste Testspiel in der Vorbereitung auf die Mitte März beginnende Rückrunde bestreiten die Rüthener am Freitag, 27. Februar. Zu Gast auf dem Kunstrasenplatz am Schneringer Berg ist dann der Paderborner A-Kreisligist VfB Salzkotten. Getestet wird unter anderem auch noch beim Bezirksligisten TuS Warstein (Freitag, 6. März, 19 Uhr).

Die Vorbereitung verlaufe bislang eher schleppend, so Knickenberg: „Wir haben mit den üblichen Problemen zu kämpfen: Viele Verletzte und Studenten.“ So fallen beispielsweise die Funke-Brüder noch wochenlang aus.