Kampf um Platz drei in Landesliga spitzt sich zu

Belebendes Element nach seiner Einwechslung: Lino Gericke (rechts) hofft auf noch mehr Einsatzzeiten gegen Schwitten.
Belebendes Element nach seiner Einwechslung: Lino Gericke (rechts) hofft auf noch mehr Einsatzzeiten gegen Schwitten.
Foto: WP

Warstein..  Der Kampf um Tabellenplatz drei in der Handball-Landesliga 4 spitzt sich zu. Durch die Niederlagen des VfS Warstein (18:29 in Schwelm) und TV Schwitten (21:27 zu Hause gegen Hagen III) dürfen sich nun auch wieder der TuS Wellinghofen und die Drittliga-Reserve der SG Schalkmsmühle-Halver Hoffnungen auf den Bronzerang machen, zumal sich Warstein und Schwitten am Samstag im direkten Duell gegenüberstehen. Anwurf in der Dreifachsporthalle ist wie gewohnt um 19.45 Uhr.

Erstaunlich viele Parallelen lassen sich im Vorfeld der Partie ableiten, wenn man sich beide Mannschaften näher betrachtet: Beide haben aktuell neun Siege und fünf Niederlagen auf dem Konto, beide haben fast die identische Tordifferenz – Warstein hat da ein leichtes Plus von sechs Toren gegenüber Schwitten vorzuweisen - am Saisonende entscheidet aber eh der direkte Vergleich und nicht die Tordifferenz über die Platzierung – und beide sind mit Würfen aus dem Rückraum enorm torgefährlich. Schon das Hinspiel stand auf Messers Schneide. Damals hatten die Gastgeber knapp mit 33:31 das bessere Ende für sich. „Eine dämliche Niederlage, die wir da kassiert haben“, erinnert sich VfS-Spielertrainer Boban Ristovic nur ungern zurück.

Trotz der deutlichen Pleite letzte Woche in Schwelm werden Warsteins Handballer alles daran setzen, ihre weiße Heimweste zu wahren. Allerdings wird das ein schwieriges Unterfangen. „Schwitten gehörte für mich im Vorfeld der Saison zu den Mitfavoriten auf den Titel. Die Erwartungen haben sie nicht ganz erfüllen können, aber das ist immer noch eine verdammt starke Truppe – trotz der Niederlage letzte Woche gegen Hagen III.“

Mit Tempohandball will der VfS versuchen, den Gästen früh den Zahn zu ziehen. Ristovic: „Je eher uns das gelingt, umso mehr lässt vielleicht die Motivation beim Gegner nach.“ Doch hier hat TVS-Spielertrainer Tihomir Knez seiner Mannschaft in dieser Woche ins Gewissen geredet. „Ich habe den Jungs deutlich gemacht, dass wir die Saison nicht einfach so ausklingen lassen wollen. Dementsprechend erwarte ich am Samstag eine Reaktion von der Mannschaft.“

Beim VfS macht man sich derweil wieder Gedanken über die Besetzung des Kaders. Kapitän Philipp Schmitt fehlt ein weiteres Mal aus beruflich Gründen. Leise Hoffnung hat Boban Ristovic noch im Fall Lars Schorlemer. Der Serbe: „Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wir hoffen, dass er am Samstag dabei ist.“

Wieder zur Verfügung steht auch Linkshänder Ciya Aslan, dafür ist die Saison für Youngster Constantin Pieper aufgrund eines Bandscheibenvorfalls wohl vorzeitig beendet.

Ristovic: „Conti und Niko sind auf Linksaußen ein gutes Gespann. Leider sieht es bei Conti momentan nicht so gut aus.“