Holger Köhler beendet seinen ersten Iron Man

Tolle Stimmung herrscht beim Triathlon in Roth.
Tolle Stimmung herrscht beim Triathlon in Roth.
Foto: Getty Images for Challenge Triat

Warstein..  Die Warsteiner Tri Cops haben einen neuen, frischgebackenen IronMan in ihren Reihen. Holger Köhler finishte beim Triathlon Klassiker in fränkischen Roth seine erste Langdistanz über 3,8 Kilometer Schwimmen - 180 Kilometer Radfahren - 42 Kilometer Laufen und kann sich nun im Kreis der „Eisenmänner“ einreihen.

„Eigentlich wollten die Tri Cops zwei erfolgreiche Finisher in Roth feiern,“ erklärt Pressesprecher Stephan Wohlmeiner und ergänzt „doch bei Michael Henke streikte zwei Tage vor dem Rennen der Rücken, so dass er schweren Herzens seinen Start absagen musste.“

Optimale Bedingungen

Somit steckte Henke seine Energie in die Unterstützung seines Vereinskameraden, ebenso wie die Frauen der beiden, welche gleichfalls vor Ort waren. Auch eine kleine Gruppe der Tri Cops war nach Roth gekommen um dabei zusein.

Am Renntag waren die äußeren Bedingungen optimal - warmes Wetter, aber nicht so eine Hitze wie eine Woche zuvor in Frankfurt, und zunächst wenig Wind. Mehr als 2000 Teilnehmer, aufgeteilt in zahlreiche kleine Startgruppen, standen am Main- Donau Kanal um die erste Disziplin in Angriff zu nehmen. Dessen Wasser war allerdings schon zu warm, um noch mit Neoprenanzug zu schwimmen. Somit musste die von vielen geliebte Schwimmhilfe außen vor bleiben.

Schnell im Rhythmus

Holger Köhler machte dieser Umstand relativ wenig aus - der Warsteiner fand schnell seinen Rhythmus und überholte unterwegs zahlreiche langsamere Schwimmer aus den vorherigen Startgruppen. Nach 1:13 Stunde war der Auftakt geschafft und Köhler wechselte zum Radfahren. Zwei Runden zu 90 Kilometern mit „weltbekannten“ Höhepunkten wie Solarer Berg, Eckersmühlerner Biergartenmeile standen an. Köhler musste sich in der ersten Runde bremsen, um nicht zu überdrehen, was aufgrund der frenetischen Stimmung entlang der Strecke schnell möglich war, vor allem am Solarer Berg.

Zäher Lauf

In der zweiten Runde frischte der Wind merklich auf und Köhler musste kräftemäßig schon einiges mehr einsetzen. Der Warsteiner sah unterwegs viele Aufgaben wegen Defekten bzw. Stürzen und war froh nach 6:39 Stunden unbeschadet zum Laufen wechseln zu können.

In der Nachmittagswärme war es ein zähes Unterfangen noch 42 Kilometer zu laufen. Der PSGer griff immer wieder nach Schwämmen um sich abzukühlen. So zogen sich die Kilometer und die Beine wurden schwerer. Nach 5:20 Stunden hatte es der Warsteiner dann geschafft und genoss einen traumhaften Zieleinlauf beim Challenge Roth Triathlon.

Mit 13:25:57 Stunden blieb er zwar über seiner anvisierten Zeit, aber das Gefühl, den ersten Iron Man erfolgreich beendet zu haben, überwog klar bei Holger Köhler.