Hirschberger SV startet ambitioniert in die Vorbereitung

Trainingsauftakt auf der Waldbühne: Der HSV freut sich auf die neue Saison.
Trainingsauftakt auf der Waldbühne: Der HSV freut sich auf die neue Saison.
Foto: Georg Giannakis/WP

Hirschberg..  Obwohl der Blick ganz klar nach vorne geht und für den Hirschberger SV die bevorstehende neue Saison in der D-Kreisliga immer mehr in den Mittelpunkt rückt, denken Spieler und Trainer immer noch an die vergangene Serie, in welcher der HSV kurz vor Saisonende leichtfertig den lang ersehnten Aufstieg in die C-Liga verschenkte.

„Der Stachel sitzt immer noch tief. Da haben wir uns nicht clever genug angestellt. Es ist äußerst ärgerlich, dass wir die Chance nicht nutzten“, entgegnete Sebastian Leier während des gestrigen Trainingsauftakts. Der Coach und sein Team wollen nun aber die Uhr quasi auf Anfang stellen und einen erneuten Anlauf wagen. Die klassentiefste erste Fußball-Herrenmannschaft innerhalb des Stadtgebiets wird mit einer personell verstärkten Truppe auf die Jagd nach Punkten gehen.

Eine „junge, frische Elf gespickt mit alten Hasen“ wie es Sebastian Leier formuliert, schickt der Verein diesmal in den Wettbewerb. Niklas Kühle, Nachwuchs-Kicker aus der A-Jugend des TuS Allagen, sowie David Spyra und Giuseppe Loglisci aus der Reserve des TuS Warstein, wechselten von ihren Kunstrasen-Wirkungsstätten auf den Aschenplatz an der Hirschberger Waldbühne.

„Ich freue mich, dass ich so gute Leute gewinnen konnte. Vor allem mit David Spyra, der seit vielen Jahren mein Kumpel ist, befindet sich jetzt ein wahrer Führungsspieler wieder in unseren Reihen. Er und auch die beiden anderen Jungs passen zu uns“, betont Leier.

Bescheiden, aber dennoch mit einer ganz klaren Intention, formuliert der 28-jährige Übungsleiter das Saisonziel: „Wir möchten oben angreifen. Uns unter die ersten Drei zu platzieren muss unser Anspruch sein“. 19 Mann stark ist der Kader in der kommenden Serie. Die Anzahl an Akteuren, die Leier zufrieden stimmt. Und an Potenzial fehlt es vielen dieser Kicker ganz und gar nicht. „Einige Vereine aus dem Umkreis wollten den ein oder anderen abwerben. Ich freue mich, dass wir mittlerweile wieder in aller Munde sind“, hofft Sebastian Leier auch auf eine entsprechende Reputation in spe – dann vielleicht als C-Ligist