„Halten Augen und Ohren natürlich offen“

Den Vertrag mit Boban Ristovic (r.) hat VfS-Vorsitzender Ralf Behme (l.) bereits verlängert. Noch offen ist, wer ab Sommer die zweite und die Damenmannschaft betreuen wird.
Den Vertrag mit Boban Ristovic (r.) hat VfS-Vorsitzender Ralf Behme (l.) bereits verlängert. Noch offen ist, wer ab Sommer die zweite und die Damenmannschaft betreuen wird.
Foto: Georg Giannakis WP

Warstein..  Gewissheit herrscht bislang einzig und allein in der Trainerfrage für die erste Mannschaft: Vor ereignisreichen Wochen stehen die Verantwortlichen des VfS Warstein. Von ruhigen Osterferien kann nicht wirklich die Rede sein.

Klar ist: Mit Boban Ristovic als Spielertrainer, Klaus Maletzki als Torwart-Trainer und Michael Schorlemer als Berater gehen Warsteins Handballer im Sommer in eine weitere Landesliga-Saison.

Doch was passiert mit der zweiten Mannschaft, wo Trainerin Astrid Aasland nach dieser Saison ihren Hut nehmen und sich künftig um die Belange der neugegründeten A-Jugend kümmern wird? Bislang hat der VfS-Vorstand vergeblich einen Nachfolger gesucht. „Es wird wohl auf eine interne Lösung hinauslaufen“, sagt Vorsitzender Ralf Behme, dem die Besetzung der Mannschaft aber ohnehin Bauchschmerzen bereitet, besteht diese doch überwiegend aus Studenten, die in der Woche an ihren Studienorten weilen und daher nicht am geregelten Trainingsbetrieb teilnehmen können. Behme: „Wir müssen gucken, ob es überhaupt Sinn macht, eine zweite Mannschaft zu melden. Wir brauchen schließlich ja auch noch Leute für die Erste.“ Vor Ostern, so Behme, sei diesbezüglich eine weitere Vorstandssitzung anberaumt. „Natürlich halten wir Augen und Ohren offen“, sagt Behme.

Wer folgt auf Matthias Sellmann?

Gleiches gelte für die Damenmannschaft. Hier möchte Trainer Matthias Sellmann nach dieser Saison aus beruflichen und privaten Gründen kürzertreten, steht dem Verein aber solange mit Rat und Tat zur Seite, bis ein Nachfolger gefunden ist. Die sportliche Situation allerdings erschwert die Trainersuche, denn die VfS-Damen stehen einem Jahr nach ihrem Aufstieg in die Bezirksliga mit dem Rücken zur Wand. Die Abstiegsränge, und der damit verbundene, sofortige Wiederabstieg, sind zum Greifen nahe. „Ohne Planungssicherheit ist es schwer, jemanden zu finden“, sagt Vorsitzender Ralf Behme. Keine Gedanken muss sich der Vorstand mehr um seine zweite Damenmannschaft machen: Sie wurde aufgelöst.