Grippewelle verschont auch VfS nicht

Geht, wie einige seiner Teamkollegen, angeschlagen ins Wellinghofen-Match: VfS-Spielertrainer Boban Ristovic (rechts).
Geht, wie einige seiner Teamkollegen, angeschlagen ins Wellinghofen-Match: VfS-Spielertrainer Boban Ristovic (rechts).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Nach der Karnevalspause greifen die Mannschaften des VfS Warstein am kommenden Wochenende wieder ins Punktspielgeschehen ein. Die Landesliga-Männer empfangen dabei in heimischer Halle den TuS Wellinghofen, wollen nach drei Niederlagen zuletzt die Wende schaffen.

Handball.  Landesliga 4: VfS Warstein - TuS Wellinghofen (Samstag, 19.45 Uhr; Hinspiel 23:34). Die Grippewelle hat auch vor dem VfS nicht Halt gemacht. Vor dem Heimspiel am Samstag gegen Wellinghofen sind etliche Leistungsträger, unter anderem auch Spielertrainer Boban Ristovic, gesundheitlich angeschlagen. So wird sich erst beim heutigen Abschlusstraining herauskristallisieren, wer rechtzeitig fit wird und wer nicht. Auf jeden Fall dabei ist Lars Schorlemer, der extra aus Ingolstadt anreisen wird, um mit seinen Teamkollegen den Negativtrend nach zuletzt drei Pleiten in Folge zu stoppen.

Einen Kratzer insachen Selbstvertrauen hat es durch die Niederlagenserie zuletzt laut Spielertrainer Boban Ristovic aber nicht gegeben: „Gegen Schwitten und in Schalksmühle kann man verlieren, das ist kein Beinbruch, zumal wir in beiden Spielen eine ordentliche Leistung abgerufen haben.“

Magenschmerzen bereitet Ristovic immer noch die 18:29-Schlappe in Schwelm, wodurch der VfS entscheidend im Kampf um Tabellenplatz drei zurückgeworfen wurde. Aktuell sind die Warsteiner Fünfter – aber nur noch dank des besseren direkten Vergleiches gegenüber Schalksmühle.

Für das Wellinghofen-Spiel ist die Marschroute für den VfS damit klar. Boban Ristovic: „Wir müssen jetzt zusehen, dass wir wieder anfangen, zu punkten.“ Im Hinspiel kamen die Warsteiner böse unter die Räder. Ristovic: „Am Samstag müssen wir alles besser machen als damals in Wellinghofen. Da haben wir einen gebrauchten Tag erwischt.“

In einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel der Landesliga 4 empfängt Tabellenführer HSG Hohenlimburg bereits heute Abend (20.30 Uhr) die HSG Lüdenscheid .

K reisliga Iserlohn/Arnsberg: VfS Warstein II - DJK SG Bösperde II (Samstag, 15 Uhr; Hinspiel 20:21). Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge steht für die VfS-Reserve ein richtungweisendes „Vier-Punkte-Spiel“ auf dem Programm, wenn das Duell gegen den Vorletzten aus Menden auf dem Programm steht (8:22-Punkte).

Die DJK-Reserve wird bekanntlich vom ehemaligen Warsteiner Trainer Dirk Kaese betreut, und der fuhr mit seiner Mannschaft im Hinspiel knapp die beiden Punkte ein.

„Das war eine ärgerliche Niederlage, doch wir werden zu Hause anders auftreten, müssen gewinnen, da uns alles andere nicht weiterbringt“, sagt VfS-Trainerin Astrid Aasland. Die Gastgeber sind voraussichtlich komplett.

Vor diesem Spieltag haben die Warsteiner vier Punkte Vorsprung auf den Gegner, doch die DJK-Reserve wird vermutlich vor zwei Wochen mit dem 23:20-Heimerfolg über Sundern den nötigen Auftrieb und das Selbstvertrauen bekommen haben, um auch in der Dreifachsporthalle in Warstein bestehen zu können. Die VfS-Zweite wird aber dagegen halten.

Frauen-Bezirksliga, Staffel 6: VfS Warstein - SG Ruhrtal (Samstag, 16.30 Uhr; Hinspiel 21:21). Nachdem die VfS-Damen nach dem 26:23-Auswärtserfolg im Sauerland-Derby beim TV Neheim entspannt Karneval feiern konnten, wartet nun wieder der Liga-Alltag mit dem Abstiegskampf. Die momentane Situation des Aufsteigers ist noch kein sanftes Ruhekissen, doch drei Heimspiele in Serie könnten da schon weiterhelfen. „Ruhrtal ist ein gefährlicher Gegner und geht als klarer Favorit ins Spiel, doch wir wollen wie in Neheim gut in der Abwehr stehen. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie voll motiviert ist“, sagt Warsteins Trainer Matthias Sellmann. Der VfS-Kader ist nach letztem Stand der Dinge komplett.

Die Warsteinerinnen brauchen sich vor dem Tabellendritten (17:13-Punkte) nicht zu verstecken, denn im Hinspiel wurde den Gästen aus Oeventrop bereits das Fürchten gelehrt, als am fünften Spieltag der VfS einen Zähler aus der Ruhrtalhalle entführte und der weißen Weste des Gegners die ersten Flecken zufügte.

Frauen-Kreisliga Iserlohn/Arnsberg, Staffel Ost: VfS Warstein II - TV Arnsberg II (Samstag, 13.30 Uhr; Hinspiel 18:31). Der VfS-Damen-Reserve bietet sich im vorletzten Heimspiel der Saison eine weitere Möglichkeit, die ersten Pluspunkte auf dem Konto zu verbuchen, und da käme der Tabellennachbar aus Arnsberg (6./5:15-Punkte, betreut vom ehemaligen VfS-Trainer Georg Meyer, eigentlich gerade recht. Aber es wird kein einfaches Duell, da der Derby-Rivale am 11. Februar nur knapp mit 23:26 beim Titelkandidaten TSV Bigge-Olsberg den Kürzeren zog. „Wir wollen Tempo machen, viele Tore werfen und gut in der Abwehr stehen“, sagt VfS-Spielertrainerin Ramona Mestermann.

Am Wochenende stehen Silke Ullrich, Lisa Goesmann und Hannah Vogt (alle beruflich verhindert) nicht zur Verfügung, während der Einsatz von Mara Giere (krank) noch fraglich ist.