Direkter Vergleich an den SSV Meschede

Handball.  Kreisliga Iserlohn/Arnsberg: SSV Meschede - VfS Warstein II 22:15 (7:8). Nach der Niederlage im Nachbarschafts-Derby muss die VfS-Reserve auch diesen direkten Vergleich dem Kontrahenten überlassen. So werden die Warsteiner hoffen, dass man entweder im Laufe der Rückrunde sich schnell von den abstiegsgefährdeten Plätzen verabschiedet oder das es in der Endabrechnung auf die Spiele gegen den HTV Sundwig/Westig II und SSV Meschede nicht ankommen wird.

Nach der mittlerweile neunten Saisonniederlage müssen die Bierstädter den Blick weiterhin Richtung Tabellenkeller richten.

In der ersten Halbzeit lief es aber für die Gäste noch nach Plan, führten die Warsteiner mit 4:1, aber verpassten die Chance, sich weiter abzusetzen. So kam es fast wie es kommen musste: „Wir haben zur Pause mit 8:7 geführt, dann nach 45 Minuten mit 10:16 zurück gelegen. Das war die entscheidende Phase der Partie“, sagte Aushilfs-Coach Sebastian Mues, der die erkrankte Trainerin Astrid Aasland auf der Bank vertrat. In der Schlussviertelstunde brachen die Warsteiner ein, ließen wie schon im ersten Durchgang zu viele Möglichkeiten aus, während der SSV seine Angriffe erfolgreicher abschloss. Torwart Christian Albers war eigentlich aus Studiengründen verhindert, kam kurzfristig zurück an Bord und half im Feld aus.

VfS Warstein II: Buschhoff (41. Steimann); Mues (2), Menge, Flormann, Y. Mies (2), L. Mies, Lisek, Kretschmer (3/2), Risse (5/1), Schmidt (3), Cramer, Albers.