Champions Trophy
15.11.2009 | 22:13 Uhr 2009-11-15T10:13+0100Die 10. Warsteiner Champions-Trophy ist Geschichte. Es war wieder ein Reitturnier der Superlative. Den Großen Preis gewann diesmal eine Amazone. Impressionen...
Mylene Diederichsmeier bewältigte den Stech-Parcours im S***-Springen in 33,09 Sekunden in einem fehlerfreien Ritt.
Herausragende junge Pferde brachten ihre Reiter beim Großen Preis ganz nach vorn: Mylene Diederichsmeier (Steinhagen) startete mit dem achtjährigen Westfalen-Wallach Royale's Son, und auch die Nächstplatzierten Thomas Voß und Henrik von Eckermann brachten mit der Holsteiner-Stute Carena und dem Hannoveraner Rocketman achtjährige Pferde an den Start.
Der Parcours stellte dabei einige Anforderungen an die Reiter: „Das sind Kombinationen, bei denen man vom ersten Moment an wach sein muss”, betonte Markus Beerbaum im Vorfeld. „Man muss von Beginn an sehr konzentriert sein”, strebte Beerbaum an, den Parcours mit einem Null-Fehler-Ritt zu bewältigen. Eine Hoffnung, die sich nicht erfüllte — Beerbaum und Lancaster qualifizierten sich nicht für das Stechen.
Fehlerfrei ins Stechen
Hier war das Feld übersichtlich: Acht Reiter — darunter mit Mylene Diederichsmeier und Martina Wrede (Neheim-Hüsten) lediglich zwei Amazonen — schafften es mit einem fehlerfreien Ritt ins Stechen, das die 32-jährige Steinhagenerin in schnellen 33,09 Sekunden für sich entschied.
„Ihr Pferd ist ein bisschen kleiner und dadurch schneller”, suchte der Drittplatzierte Henrik von Eckermann nach einer Begründung für den furiosen Ritt. „Aber ohne die richtige Reiterin nützt das natürlich nichts.”
Mit Mylene Diederichsmeier siegte eine Amazone, die inzwischen fast bei der WCT zuhause ist. „Hier herrschen sehr gute Bedingungen. Die Abreitehalle ist super für junge Pferde, die man so gut an den Sport heranführen kann.” Toll sei auch die Atmosphäre bei der Trophy. „Das Publikum fiebert richtig mit.”