Benedikt Heppe verlässt TuS GW Allagen

Benedikt Heppe jubelt demnächst im schwarz-gelben Trikot des SuS Bad Westernkotten.
Benedikt Heppe jubelt demnächst im schwarz-gelben Trikot des SuS Bad Westernkotten.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Diese Nachricht erschwert die Saisonplanung des TuS GW Allagen für die neue Spielzeit. Ihr Top- Torjäger Benedikt Heppe verlässte den Verein und wechselt zu einem designierten Landesligisten.

Allagen..  Dieser Wechsel ist wie ein Schlag in die Magengrube: Fußball- Bezirksligist TuS GW Allagen muss sich in der Sommerpause nach einem neuen Stürmer umsehen. Benedikt Heppe, mit 22 Treffern mit Abstand bester Torschütze der Grün-Weißen, wird den Verein nach dieser Spielzeit verlassen. Ihn zieht es zum SuS Bad Westernkotten, dem designierten Aufsteiger in die Landesliga.

Die Laune von Martin Kemper, Abteilungsleiter des TuS GW Allagen, war schon einmal besser. Als er von unserer Zeitung auf das Gerücht angesprochen wird, das seit Wochenbeginn in Warstein die Runde macht, bleibt dem ersten Mann des Bezirksligisten nichts anderes über, als es zu bestätigen.

Hintertür offen gehalten

Benedikt Heppe wechselt, nachdem er in der Winterpause noch seinen Verbleib im Falle des Klassenerhalts angekündigt hat, in den Kurort. „Bene hat sich damals eine kleine Hintertür offen gehalten, als er sagte, dass Allagen immer sein erster Ansprechpartner sei. Fest zugesagt hat er nicht“, klärt Martin Kemper auf.

Dort baut Trainer Marco Meik mit Ambitionen und monetären Mitteln eine schlagkräftige Truppe zusammen, die auch in der Landesliga für Furore sorgen soll. Am Aufstieg des SuS, der mit sechs Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze steht, zweifelt vier Wochen vor dem Saisonende niemand mehr. „Sportlich ist das eine reizvolle Aufgabe. Ich kann Benedikt verstehen, dass er das Angebot angenommen hat. Er hat sich immer fair uns gegenüber verhalten. Wir wünschen ihm dort alles Gute“, sagt Martin Kemper über den Abgang des Torjägers.

Was Westernkotten freut, bringt die Allagener in Bedrängnis. Eine Alternative für den 20-jährigen Studenten, ist schwer zu finden. „Wichtig ist, dass wir jetzt nicht in Panik verfallen, sondern weiterhin die Ruhe bewahren. Es laufen bereits Gespräche mit Kandidaten, die in unser Anforderungsprofil passen, aber noch ist nichts spruchreif“, betont Kemper.

Bußmann-Rückkehr ausgeschlossen

Definitiv keine Alternative ist der ehemalige Allagener Maik Bußmann, der vor der Saison zu Westfalia Soest wechselte, dort aber nur sehr unregelmäßig zum Einsatz kommt. „Wir hatten zwar Anfang des Jahres kurz Kontakt zu ihm, er hat aber bereits in Soest zugesagt und wohnt inzwischen auch dort“, erklärt Kemper. Weiterhin ein Thema ist Marc Bültmann. Kemper: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Keinen Kommentar zur Personalie gibt Trainer Sebastian Wessel ab. „Ich äußer mich zu Neuzugängen und Abgängen erst nach der Saison. Bis dahin zählt für mich nur das nächste Spiel.“