Belecker Taekwondoka beeindrucken Prüfer Völkner

Die erfolgreichen Taekwondoka des TuS Belecke.
Die erfolgreichen Taekwondoka des TuS Belecke.

Belecke..  31 Taekwondoka nahmen an der dritten Kup-Prüfung der Taekwondo-Abteilung des TuS Belecke teil. Zum dritten Mal prüfte auch Alexander Völkner aus Münster die Aktiven aus dem Möhnetal.

Die Turnhalle der Westerbergschule platzte aus allen Nähten, als 31 Aktive, Eltern, Großeltern und Freunde die Halle füllten. Von dieser Kulisse angenehm überrascht zeigte sich Prüfer Völkner als er die Sporthalle betrat.

Mit dem Eintreffen des Prüfers machte sich Nervosität unter den TuSlern breit. „Einige haben sogar eine schlaflose Nacht verbracht“, wusste Geschäftsführer und Coach Mirza Arnautovic. In gewohnter Manier gelang es Völkner mit seiner Antrittsrede die Prüflinge zu beruhigen und ihnen die Prüfungsangst ein wenig zu nehmen. Zur Auflockerung der Atmosphäre trug auch Mirza Arnautovic bei, der die Prüflinge immer wieder zum Lächeln brachte.

Als erste ging die Gruppe der Weißgurte an den Start. Beeindruckend war deren Alterspanne: der Jüngste ist sechs und die Älteste ist 45 Jahre. Taekwondo ist eben ein generationsübergreifender Sport. Ob Pratze, Partnerübungen oder Grundform, die zwölf Erstprüflinge zeigten in allen Disziplinen starke Leistungen. „Ihr habt euch wirklich toll präsentiert. Insbesondere hat mich die Lockerheit und Dynamik eurer Fußtechniken beeindruckt“, zollte Völkner den Debütanten großes Lob für die Prüfungsleistung der Debütanten.

Als nächstes folgten die Weiß-Gelb- und Gelbgurte. Für die schon etwas erfahreneren Prüflinge setzte Völkner den Maßstab etwas höher. Diese hatten damit überhaupt kein Problem und zeigten die Vielseitigkeit ihres Könnens: Dynamische Grundtechniken mit den Händen und Füßen, kombinierte Fußtechniken an der Pratze, Partnerübungen und Selbstverteidigung. „Ihr habt euch enorm weiterentwickelt. Schnelligkeit, Spannung und Dynamik sind eindeutig verbessert“, resümierte Prüfer Völkner.

Die Gruppe der höher Graduierten bestand diesmal aus zwei Sportlerinnen: Kira Mester und Dzana Arnautovic. Mester gelang mit ihrer bestandenen Prüfung der Sprung in die Leistungsklasse eins. Damit darf sie künftig bei hochklassigen Turnieren starten. Dzana Arnautovic visiert mit dem Blau-Rot-Gurt schon ein wenig den ersten Dan an. Sie plant sich 2017 der Dan-Prüfung zu stellen.