Aufstieg rückt für VfS Warstein nach 39:31 immer näher
28.03.2010 | 18:19 Uhr 2010-03-28T18:19:00+0200
Warstein. Er ist zum Greifen nah, jetzt müssen die Landesliga-Handballer des VfS Warstein nur noch zupacken.
Nach dem in dieser Höhe nicht unbedingt zu erwartenden 39:31 (19:18)-Erfolg gegen den ATV Dorstfeld träumen die Schützlinge von Trainer Heinz Thomanek mehr denn je von der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg.
Zwar liegt der ärgste - und wohl nur noch einzige Konkurrent des VfS - Borussia Höchsten - durch das 36:26 beim Aufsteiger HSG Wetter/Grundschöttel weiter gleichauf mit den Warsteinern an der Tabellenspitze, doch die Höchstener haben noch das Nachholspiel gegen Dorstfeld zu absolvieren (Dienstag, 13. April, 20.30 Uhr). Erst bei einem Sieg gegen den ATV würde Höchsten in der Tabelle - wegen des besseren Torverhältnisses - wieder am VfS vorbeiziehen. Und dann steht ja in drei Wochen noch das direkte Duell der beiden heißesten Aufstiegskandidaten an (Sonntag, 18. April, 18 Uhr, Wellinghofen). Der VfS kann sich mit vier Siegen aus den letzten vier Spielen den langersehnten Traum vom Aufstieg in die Verbandsliga endlich erfüllen. Das weiß auch VfS-Coach Heinz Thomanek ganz genau, der seine Mannschaft „bestens gerüstet für das Spitzenspiel in drei Wochen gegen Höchsten sieht”.
Gegen Dorstfeld fanden die Warsteiner zunächst nur äußerst behäbig in die Partie. Vor allem mit dem wurfgewaltigen Linkshänder Michael Herrmann hatte der VfS seine Liebe Mühe und Not. Erst als Herrmann von Jonas Bittern in Manndeckung genommen wurde, drehte sich das Spiel. „Wir sind sehr langsam rein gekommen. Dorstfeld war der erwartet starke Gegner”, sagte Heinz Thomanek. So war zur Pause bei einem Tor Vorsprung für den VfS die Messe noch längst nicht gelesen.
Allerdings kamen die Warsteiner wie verwandelt aus der Kabine, zogen nun konsequent ihr Tempospiel auf und brachten den Gegner nun von einer Verlegenheit in die nächste. So gelangen den Hausherren in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit acht Tore in Folge - vom 19:18-Halbzeitstand zum 27:18 durch Björn Kanning. Damit war eine Vorentscheidung mehr als gefallen, zumal sich die Gäste durch zwei Rote Karten gegen Sebastian Münz (wegen dreimaliger Zeitstrafe/42.) und Kreisläufer Richard Utech (nach einer Tätlichkeit gegen den eingewechselten Warsteiner Torwart Michael Hölter/58.) auch noch selbst schwächten.
„Wir sind mittlerweile auf alle Eventualitäten vorbereitet. Als Björn und Boban in Manndeckung genommen wurden, sind andere dafür in die Bresche gesprungen”, hob Heinz Thomanek vor allem seine beiden Routiniers Phillipp Schmitt und Zoran Kaseric, die geschickt die Fäden im Spiel des VfS zogen, hervor.
VfS - Dorstfeld 39:31
WARSTEIN: Jostes, Hölter; Schorlemer (5), Kaseric (1), Furmaniak (2), Mues (6), Ristovic (11), Hahne (1), Kanning (6), Bittern (2), Gericke (1), Schmitt (4), Schledde (n.e.), Thewes (n.e.).
DORSTFELD: Scholz, Börsch; Goracy (5), Utech (1), Bethke (6), Walter, Grisko (2), Rodenberg (2), Edeling (1), Herrmann (8), Grüne (1), Fuchte, Albowitz, Münz (5).
Rote Karten: Münz (Dorstfeld/42.); Utech (Dorstfeld/58.).

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