„Abschied fällt beiden Seiten schwer“

Hat den bisherigen „Co“ Bernd Klasberg zum Nachfolger von Thorsten Arnskötter gemacht: TVK-Vorsitzender Gregor Henke (links).
Hat den bisherigen „Co“ Bernd Klasberg zum Nachfolger von Thorsten Arnskötter gemacht: TVK-Vorsitzender Gregor Henke (links).
Foto: WP WP

Kallenhardt..  Mit dem 55-jährigen Bernd Klasberg als neuem Trainer gehen die Fußballer des TV Kallenhardt in die kommende Saison (wir berichteten).

Diese Zeitung sprach mit dem Vorsitzenden Gregor Henke über das Ende der Arnskötter-Ära und die künftigen Ziele des heimischen B-Ligisten.


Frage: Für den Außenstehenden kommt der Rücktritt von Thorsten Arnskötter im Sommer sicherlich überraschend, für euch vom Vorstand aber nicht. Richtig?
Gregor Henke: Ja, das stimmt. Wir sind schon seit längerem in Thorstens Gedankenspiele involviert gewesen, haben seine Entscheidung schweren Herzens akzeptiert. Thorsten hat viel für den TVK geleistet, deswegen fällt beiden Seiten der Abschied schwer.


War es die logische Konsequenz, den bisherigen „Co“, Bernd Klasberg, als Nachfolger von Thorsten Arnskötter zu installieren?
So möchte ich das nicht sagen. Wir haben uns im Vorstand schon Gedanken gemacht, wie es weitergeht, wer die erfolgreiche Arbeit von Thorsten und Bernd fortführen soll und auch kann. Und wir sind dann einstimmig zu dem Entschluss gekommen, Bernd diese Chance zu geben. Wir trauen ihm das ohne weiteres zu. Er hat einen hervorragenden Draht zur Mannschaft, die voll hinter unserer Entscheidung steht.
Und wer wird neuer Co-Trainer?
Nach jetzigem Stand der Dinge ist davon auszugehen, das Bernd allein verantwortlich für die Mannschaft sein wird.


Der TVK hat nach schwachem Saisonstart mittlerweile die Kurve gekriegt, belegt Platz sechs. Wie lauten die Ziele des Vereins?
Ich denke, für so ein Örtchen wie Kallenhardt ist es schon gut, einen B-Ligisten zu haben. Wir wollen jetzt nicht anfangen zu träumen. Das Ziel für die Zukunft ist sicherlich, sich dauerhaft im oberen Drittel der B-Liga zu etablieren.