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Handball-Landesliga

Abenteuer-Tour endet für VfS mit 37:33-Sieg

13.09.2009 | 21:33 Uhr

Warstein. Das erste Spiel der neuen Saison wurde für die Landesliga-Handballer des VfS Warstein zu einer echten Abenteuer-Tour: Erst mit rund einstündiger Verspätung trafen die Mannen von Trainer Heinz Thomanek und den mitgereisten Fans in Hattingen ein.

Warum? Der Bus steckte auf der Autobahn 44 Richtung Dortmund im Stau. Kurzerhand nahmen die VfS-Verantwortlichen ihr Handy zur Hand, riefen bei der DJK Westfalia Welper an, dass man verspätet eintreffen werde. „Nochmal herzlichen Dank an den Gegner und die beiden Schiedsrichter, die extra in der Halle auf uns gewartet haben”, lobte VfS-Coach Heinz Thomanek nach dem Spiel das sportlich faire Auftreten des Gastgebers.

„Mit der Deckungsleistung bin ich nicht zufrieden.”

Heinz Thomanek nach dem Auftaktsieg seiner Mannschaft gegen Welper

Nach einer kurzen Aufwärmphase fanden die VfSler sehr schleppend in die Partie. In den ersten Minuten konnte sich Welper auf zwei, drei Tore absetzen. Doch Warstein kämpfte, ließ sich nicht abschütteln und glich zur Pause zum 17:17 aus. Ihre stärkste Phase hatten die Warsteiner Mitte der zweiten Halbzeit, als sie, angetrieben von einem überragenden Rückraum mit Lars Schorlemer und Boban Ristovic, sich Tor um Tor absetzen konnten. „Unsere individuelle Klasse hat am Ende den Ausschlag gegeben”, sagte Heinz Thomanek. So fand die Tour ins Ruhrgebiet doch noch ein glückliches Ende aus Warsteiner Sicht. „Mit der Deckungsleistung bin ich aber nicht zufrieden. Dennoch ist der Sieg meiner Meinung nach völlig verdient”, sagte Thomanek.

Nun fiebern die VfS-Handballer dem ersten Derby dieser Saison entgegen. Am kommenden Samstag empfangen sie in der heimischen Dreifachturnhalle die Regionalliga-Reserve des Soester TV. Dann kommt es auch wieder zum Vater-Sohn-Duell zwischen Heinz Thomanek und seinem Sohn Nico auf Seiten des STV.

Heinz Thomanek beobachtete am Samstag die knappe Niederlage der Schlüsselträger-Reserve gegen Dorstfeld und dürfte zu der Erkenntnis gekommen sein, dass der zweite Sieg im zweiten Spiel für seine Mannschaft durchaus im Bereich des Möglichen ist.

VfS Warstein: Jostes, Hölter; Schorlemer (10/4), Furmaniak (5), Mues (5), Ristovic (13), Hahne, Kanning (4), Cramer, Bittern, Hoffmann, Sobkowiak.

Thorsten Heinke

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