Zweite Saison ist die schwerste

Die zweite Saison soll für einen Aufsteiger bekanntlich die schwerste sein. Genau das erwartet Horst Heinrich, der auch in der kommenden Saison die Landesliga-Volleyballerinnen des VC Herten-Langenbochum betreut.

Herten-langenbochum.. Heinrich backt erneut kleine Brötchen. "Jetzt kennen uns die Gegner, die große Aufstiegs-Euphorie ist weg. Ich hoffe, dass wir diesmal ein bisschen eher den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen können", sagt Heinrich. Der Kader hat sich gar nicht geändert. Wie im letzten Jahr stehen zwölf Spielerinnen zur Verfügung.

Generell verfügt der VCL nur über eine Wettkampfmannschaft. "Wir schauen da von Saison zu Saison", meint Heinrich. Gut möglich, dass der Verein - sollte sich nichts ändern - die Mannschaft dann mittelfristig abmelden muss, wenn Spielerinnen wegen Studium oder Schwangerschaft wegbrechen.

Doch das ist erst einmal Zukunftsmusik. Die Landesliga-Truppe steckt bereits in der Vorbereitung. "Wir haben schon ’was gemacht, aber nicht intensiv", berichtet Heinrich. In der Ferienzeit ist es eh ein Kommen und Gehen beim VC. "Wir haben Spielerinnen, die noch zur Schule gehen. Die sind auf die Sommerferien angewiesen", ergänzt der Trainer.

Nach den Sommerferien ab Mitte August plant er drei Turnier-Starts. Bereits am ersten September-Wochenende soll’s dann auch schon mit der Meisterschaft losgehen. Großartig ändern am Spielsystem will Heinrich nichts. "Ich werde nur an Stellschrauben drehen, aber auch Spielerinnen auf anderen Positionen testen