WSG Vest mit der letzten Minimalchance
29.05.2011 | 19:29 Uhr 2011-05-29T19:29:00+0200
Recklinghausen.Der Traum vom direkten Wiederaufstieg in die Wasserball-Oberliga scheint für Spielertrainer Daniel Gohrke und die WSG Vest bereits nach dem ersten Relegationsspiel vorbei zu sein. Mit 12:17 das Spiel gegen den Hohenlimburger SV verloren.
„Ich kann keine Erklärung dafür finden. Ein Grund ist aber auf jeden Fall, dass wir die wichtigsten Positionen nicht mit unseren Top-Leuten besetzen konnten“, sagte Gohrke. Beide Torhüter der WSG Vest mussten bei dem wichtigen Spiel passen, auch auf der Center-Position musste Gohrke aushelfen und war mit seiner Leitung alles andere als zufrieden: „Ich hab zwar fünf Tore gemacht, es hätten aber mindestens acht sein müssen.“
Besonders zum Ende der ersten Hälfte fehlte den Vest-Wasserballern die Puste, um konzentrierte Angriffe aufziehen zu können und gleichzeitig die Bälle so weit wie möglich vom eigenen Tor weghalten zu können. „Mit einer Press-Defense hätten wir wir den Druck aus den Angriffen der Hohenlimburger nehmen können. Besonders dabei haben wir aber alles falsch gemacht. Der Gegner war wirklich nicht allzu gefährlich“, sagte Gohrke.
Motiviert für dieses Spiel waren die Wasserballer dabei allemal. „Steffen Mohr hätte eigentlich auf einer Hochzeit sein müssen und Bastian Heide hat eine 200 Kilometer weite Anreise hinter sich“, sagte Gohrke. Geholfen hat es nichts. Am 14. Juni findet das Rückspiel in Hohenlimburg statt. Gohrke: „Das ist die letzte Minimalchance für den Aufstieg. Dazu müssten wir aber auf Niederlagen von Hohenlimburg hoffe.“
WSG Vest: Spadzinski (1), Cmok (1), Gohrke (5), Mohr, Winkelmann, Schild, Heide (4), Bock, Strauss, Lojek, Bahr, Becker

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