WHV unterliegt starken Schalkern mit 27:32

Mit einer 27:32 (13:19)-Niederlage sind die Kreisliga-Handballer des Waltroper HV in das Jahr 2015 gestartet. Dass es keine einfache Aufgabe werden würde, war allen WHV-Beteiligten bereits vor dem Anpfiff bewusst.

Waltrop.. Die Gäste gaben von Beginn an das Tempo vor, auch wenn die Waltroper bis zum 7:8 in der zehnten Spielminute noch gut mithalten konnten. In den ersten Minuten war es auf Waltroper Seite vor allem Kreisläufer Niels Gasper, der im Angriff beinahe jeden Ball versenkte und so dafür sorgte, dass der Rückstand nicht zu rasch anwuchs. Trotzdem machte es den Anschein, als wenn der Aufstiegsaspirant zu jeder Zeit noch einen Zahn hätte zulegen können. Bereits zur Pause hatten sich die Gäste aus Gelsenkirchen eine Sechs-Tore-Führung erarbeitet (13:19). Sinnbildlich für die erste Halbzeit aus Waltroper Sicht war dann das letzte Gegentor im ersten Durchgang: Anstatt bei eigenem Ballbesitz auf einen Vier-Tore-Rückstand zu verkürzen, kassierte man durch einen Ballverlust mit der Schlusssirene ein weiteres.

WHV bekommt Kreisläufer nicht in den Griff
Auch in der zweiten Spielhälfte gelang es den Waltropern vorerst nicht, die gut vorgetragenen Angriffe der Gäste zu unterbinden. Vor allem den Kreisläufer der Gelsenkirchener bekam das Team von Trainer Christian Habicht zu keinem Zeitpunkt der Partie in den Griff, und so zogen die Gäste zehn Minuten vor dem Ende auf 20:29 davon.
Spätestens jetzt war auch dem letzten noch so optimistischem Zuschauer klar, dass der WHV die achte Saisonniederlage kassieren würde. Anscheinend wurde nun auch den Spielern klar, dass man das Spiel wohl verloren hatte, und wie es im Sport oftmals passiert, lässt es sich ohne Druck besser spielen.

Ohne Druck läuft es besser
Aus einem Neun-Tore-Rückstand wurde kurz vor Schluss der Partie ein Vier-Tore-Rückstand. (27:31) Am Ende mussten sich die Waltroper jedoch verdient geschlagen geben, was auch Trainer Christian Habicht so sah: "Meine Mannschaft hat den Kampf über weite Strecken des Spiels nicht angenommen. Erst als es schon zu spät war. In der ersten Halbzeit haben wir zunächst gut mitgehalten, uns dann aber wieder eine Auszeit genommen und uns zu viele Fehler im Abschluss erlaubt. Eine Mannschaft wie Schalke nutzt solche Schwächen gnadenlos aus", so Habicht.

WHV: Ignatowitz, Mertens - Tögemann (4), Surkamp L. (3), Surkamp N. , Schwarz (1), Gasper (10), Benthaus K. (5), Knößl, Benthaus J. (1), Weichselbaum (3)