Westfalia-Nachwuchs schafft Kreisliga-Quali

Ungeschlagen als Erster beendeten die B-Jugendhandballer von Westfalia Scherlebeck das Kreisliga-Quali-Turnier. Noch hoffen

Recklinghausen.. Mit einer starken Leistung beeindruckte Westfalia Scherlebeck und siegte vor dem TV Gladbeck, die beide das Kreisliga-Ticket lösten. Im entscheidenden Spiel gewannen die Scherlebecker mit 18:11. Restchancen besitzt der Nachwuchs des SV Westerholt, der Dritter wurde. Das von Philipp Jacob betreute Team muss jedoch noch die Hürde des "Hoffnungslaufes" in Form einer weiteren Ausscheidungsrunde meistern.

Zum Auftakt hieß das Duell HSC contra SVW. Aus der Tatsache, dass die "Grafschafter" ohne Torwart antraten - "Wir haben leider keinen Keeper", bedauert Jacob - schlugen die Gastgeber kaum Kapital. Jacob griff zur Überwindung des personellen Mankos in die Trickkiste. Michel Boss, eigentlich fürs Torewerfen zuständig, ging bei gegnerischem Ballbesitz zwischen den Pfosten und stürmte als siebter Angreifer bei eigenem Ballbesitz mit. Dieses Wechselspiel überraschte den HSC. Zur Pause lagen die Süder 6:8 zurück. Bis in die Endphase führte der SVW und sah beim 16:12 schon wie der sichere Sieger aus, ehe der HSC noch das 16:16-Remis ergatterte.

Weil der HSC (11:13 gegen Gladbeck, 14:16 gegen Scherlebeck) und der SVW (23:30 gegen Scherlebeck, 19:22 gegen Gladbeck) am Turnier-Ende 1:5-Punkte aufwiesen, musste ein Siebenmeterwerfen über Platz drei und der Teilnahme-Berechtigung an der erneuten Kreisliga-Quali herhalten. Erst der sechste Versuch von der Marke bescherte dem SVW das glücklichere Ende für sich.