Wer rastet, der rostet

Wenn das kein Grund zu feiern ist: Seit nunmehr 35 Jahren gibt es Seniorensport bei der SG Suderwich. In geselliger Runde ließen die jung gebliebenen Damen die zurückliegende Zeit Revue passieren. Herta Weber erinnerte als langjährige Übungsleiterin an die Anfänge damals noch im Altenheim an der Lülfstraße und unter der Regie von Marie Möhrstedt.

Recklinghausen.. Sport für Ältere war seinerzeit noch keine Selbstverständlichkeit, der Begriff "demografischer Wandel" noch ein Fremdwort. Vereinsführung und die zuständige Abteilungsleitung der SG Suderwich zeigten sich im Jahr 1980 dennoch aufgeschlossen gegenüber der Idee.

Weil bald darauf die Hemut-Pardon-Halle fertiggestellt wurde, zogen die Sportgruppen an die Lülfstraße um. Einen großen Raum brauchten die rüstigen Sportler allemal. Übungseinheiten mit 50 Teilnehmern waren keine Ausnahme. Alle Beteiligten wussten, dass es nicht nur wichtig war, sich sportlich zu betätigen, um fit zu bleiben. Eine wichtige Rolle spielt auch die Geselligkeit.

Daher möchte keiner der Senioren mehr den Donnerstagnachmittag (ab 15:30 Uhr) missen. Für den sportlichen Teil ist aktuell Übungsleiterin Brigitte Biernacki und für das Gemeinschaftliche Margarete Häßlich zuständig, die bei Großereignissen noch von einer Reihe von Damen aus Gruppe unterstützt werden.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden langjährige Mitglieder der Seniorensportgruppe geehrt. Seit der ersten Stunde sind Herta Weber und Brigitta Michalczak mit von der Partie. Vor 30 Jahren schlossen sich Margund Rengers, Elisabeth Hefert und Almut Brenner der Gemeinschaft an.

Ihr 25-jähriges Jubiläum feierte Käthe Senkowski, während Ruth Nördemann und Margarete Häßlich auf 20 Jahre zurückblicken können. Für 15 Jahre wurden Ruth Neuhaus, Doris Ceglarz und Inge Jarghof ausgezeichnet. Seit zehn Jahren sind Anni Mühlenbrock, Ingeburg Bockholt, Rita Stegemann, Christel Maas, Anne Rogowski, Rita Jureschke und Maria Brix aktiv.