Wahl zum Sportler des Monats April
05.05.2011 | 17:58 Uhr 2011-05-05T17:58:00+0200
Recklinghausen.Es ist wieder soweit. Erneut gehen drei Kandidaten, die die Sportredaktion aus dem April-Angebot ausgesucht hat, bei der Sportlerwahl im Vest auf Stimmenfang. Das sind im folgenden die Mannschaften, die um die Gunst der Leser werben:
Citybasket McSolar Recklinghausen (Basketball, 1. Regionalliga). Diese erste Erstregionalliga-Saison nach dem Aufstieg zeigte den Basketballern von Citybasket Recklinghausen auf, dass sie mittlerweile eine gewisse Grenze, ein Glasdach, erreicht haben. Sie können sich angucken, was in den höheren Spielklassen passiert, selbst eingreifen werden sie vorerst aber wohl nicht. Sportlich hätte die Mannschaft von Trainer Georg Kleine durchaus den Sprung in die 2. Bundesliga ProB schaffen können, auch wenn es in der Schlussphase der Saison die eine oder andere Niederlage gab. Doch wirtschaftlich wäre so ein Schritt für den Verein wohl nur sehr schwer bis schlichtweg gar nicht zu stemmen gewesen. Deshalb reichten die Recklinghäuser nach eingehender Prüfung und intensiver interner Diskussion auch keine Lizenz für die 2. Liga ein. Die Verantwortung dem restlichen Verein gegenüber sei zu groß gewesen, um so ein Risiko einzugehen.
Zudem wiederholte Citybasket im WBV-Pokalwettbewerb den Erfolg des Vorjahres und zog wieder ins Finale ein. Dort scheiterte das Team jedoch erneut denkbar knapp. Diesmal am FC Schalke 04. Zumindest ein bisschen Luft nach oben bleibt also doch noch. Und mit dem entsprechenden Kleingeld könnten auch die bisher bestehenden Grenzen vielleicht etwas weiter nach oben korrigiert werden.
VC Marl (Volleyball, Oberliga). Es war eine Saison im Wandel für die Volleyballer des VC Marl. Nachdem in der Vorsaison lange um den Klassenerhalt gezittert werden musste, ging es mit einer deutlich verjüngten Mannschaft in die neue Saison. Als Trainer stellte sich der bisherige Spieler Mirco Weßel zur Verfügung. Aus Mirco Weßel wurde nach seinen Hochzeit Mirco Dittmar. Auch seine reine Trainerrolle gab er im Saisonverlauf auf. Aufgrund einiger verletzungsbedingter Ausfälle sprang er doch wieder in die Bresche und auf das Spielfeld. Und aus der verjüngten Mannschaft, unter anderem standen zwei 16-jährige Talente im Kader der Marler , wurde ein Team, das den Ligaverbleib unter Dach und Fach bringen konnte. Und das diesmal ohne Relegation und mit etwas weniger Zittern. Zwischenzeitlich, nach der Niederlage gegen Schlusslicht Unna-Massen, hatten die Marler ausgerechnet in der Saison des 20-jährigen Vereinsjubiläums, ihr Schicksal nicht mehr in der eigenen Hand. Im letzten Saisonspiel aber gegen den VC Bottrop II griffen sie zu, blieben aufgrund des besseren Satzverhältnisses Oberligist.
Wieder gehen drei Kandidaten, die die Sportredaktion aus dem April-Angebot ausgesucht hat, bei der Sportlerwahl im Vest auf Stimmenfang. Stimmen Sie ab!
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So haben unsere Leser abgestimmt
FC 96 Recklinghausen (Fußball, Westfalenliga). Aussichtslos. So wurde das Unterfangen von Trainer Maik Portmann bei seinem Amtsantritt im Laufe der Saison bezeichnet. Für den Kampf um den Klassenerhalt in der Westfalenliga hat sich das auch bestätigt. 13 Begegnungen in Folge gelang den Recklinghäusern kein Sieg und nur ein einziges Unentschieden. Teilweise fielen die Niederlagen sogar recht heftig aus und kamen dem zweistelligen Bereich gefährlich nahe. Durch diese Negativserie rutschte der FC 96 langsam, aber sicher auf einen Abstiegsrang ab. Warum sollte also eine Mannschaft, die derart von Misserfolgen geplagt ist, Sportler des Monats April werden? Weil die Recklinghäuser zeigten, dass es auch anders geht. Nämlich im Kreispokal. Den gewann das Portmann--Team. In einem Wettbewerb, der in dieser Spielzeit von Überraschungen durchzogen war, sorgte der FC 96 für die Pointe. Im Endspiel setzte sich die Mannschaft im Elfmeterschießen gegen NRW-Ligist Spvgg. Erkenschwick durch. Nachdem FC-Schlussmann David Eggemann den Elfmeter seines Erkenschwicker Gegenübers Christian Götz gehalten hatte, schoss Dennis Harm die Recklinghäuser zum Pokalsieg. Und der ist immerhin 700 Euro wert.

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