Volleyballmädchen auf den Plätzen acht und elf

Gut schlugen sich die Volleyball-Mädchen der U16/I und U13/I der DJK Eintracht Datteln, die am vergangenen Wochenende bei den Westdeutschen Meisterschaften an den Start gegangen waren. In zwei starken Teilnehmerfeldern belegten sie den 11. bzw. den 8. Platz.

Datteln.. Beide Mannschaften waren im schlechten dritten Lostopf und hatten es daher sehr schwer, in das Viertelfinale einzuziehen. Doch beide erreichten dank starker Leistungen die Höhe, um die Hürde zu überspringen. Die U16 strauchelte denkbar knapp auf der Ziellinie, die U13 übersprang die Latte.

Dabei hatte es die U13 sehr schwer. Mit dem ASV Senden hatte sie den alten und neuen Landesmeister in der Gruppe. Der erwies sich wie erwartet als unschlagbar.

Entscheidend war das Spiel gegen den VC SfG Olpe. Die Sauerländerinnen waren der Eintracht aus den Qualifikationsrunden in diesem und dem vergangenen Jahr bekannt - beide Male musste sie dem Gegner gratulieren. Doch das Trainerteam um Thomas Kubiak tüftelte taktische Maßnahmen aus, um die sehr große Olper Angreiferin aus dem Spiel zu nehmen. Und diese Rechnung ging auf. Mit einem disziplinierten Spiel und aufopferungsvollem Kampf verloren die DJK-Mädchen den ersten Satz noch mit 23:25, siegten aber in den Folgesätzen mit 25:19 und 15:10 und schafften somit den Sprung in das Viertelfinale.

Dort trafen sie auf den späteren Finalisten vom 1. VC Minden und lieferten ihm ebenfalls ein heftiges Duell. Den ersten Satz konnten die Dattelnerinnen mit 25:23 gewinnen. Dann ließen aber die Kräfte nach; die anderen Sätze konnte Minden für sich entscheiden und zog ins Halbfinale ein.

Die schweren Spiele hatten viel Kraft gekostet. So unterlag die Mannschaft auch in den Folgespielen gegen den Regionalkader Paderborn sowie BW Paderborn-Sande und landete am Ende auf einem guten 8. Platz.
Noch schwerer hatte es die U16, die Vorrunde zu überstehen. Mit dem VC Minden und VV Schwerte hatte sie den 3. und den 5. der NRW-Liga in der Gruppe. Und gegen Minden begann es wie erwartet, der Favorit setzte sich klar durch (15:25). Dann stellte Trainerin Andrea Kruber um und gab neue Taktiken aus. Das fruchtete: Plötzlich hatten die Dattelnerinnen die Ostwestfalen im Griff und siegten mit 25:20. Im Tiebreak ging es hin und her, am Ende führte die DJK mit 14:13 und stand kurz vor der Sensation. Dann aber vergaben die Mädchen einen "Elfmeter" und verloren noch mit 14:16.

Gegen den VV Schwerte, der mit mehren über 1,80 m großen Spielerinnen antrat, sah es ebenfalls eine Zeit lang ziemlich gut aus, doch auch hier setzte sich der Favorit am Ende durch.

Auch in der Platzierungsrunde waren die Gegner sehr stark: mit den NRW-Ligisten USC Münster und SCU Lüdinghausen (beide spielen in der Damen-Landesliga) mussten die Kanalstädterinnen gegen zwei Leistungsstützpunkte antreten. Auch hier standen sie jeweils knapp vor Satzgewinnen, mussten am Ende aber doch gratulieren. Zum Schluss gelang gegen den Oberligisten FCJ Köln noch ein 2:0-Sieg, damit lag das Team auf dem 11. Platz. Mit mehr Nervenstärke wären der siebte oder achte Platz durchaus möglich gewesen.