Viel Lob für Organisation des Ludwig Giezek Turniers

Zu einem Heimsieg wie im vergangenen Jahr hat es nicht gereicht, die Jugendabteilung des SV Horneburg darf sich dennoch freuen: Das Ludwig Giezek Turnier war auch in seiner 15. Auflage ein Riesenerfolg. Lobende Worte gab es von den Eltern schon am Rande des zweitägigen Turniers für G-, F- und E-Junioren am Pfingstwochenende. Dies setzte sich auch nach den Feiertagen fort.

Datteln.. "Es war ein toller Tag. Wir haben uns sehr wohl bei euch gefühlt. Und einen tollen Pokal haben wir auch mitnehmen dürfen", hinterließ zum Beispiel Oliver Schultz von der E1 der DJK Eintracht Datteln auf der Homepage der Horneburger. Seine Mannschaft war aus Dattelner Sicht die erfolgreichste des Turniers: Die Eintracht-Junioren belegten den zweiten Platz. Im Finale unterlagen sie erst nach Siebenmeterschießen Hochlar 28 mit 3:4. "War ein tolles Turnier", bedankten sich die Recklinghäuser.

Im Spiel um Platz drei unterlag die E1 des Gastgebers BW Post Recklinghausen II mit 0:1. Zuvor hatten die Horneburger ihr Halbfinale ebenfalls mit 0:1 gegen den SV Hochlar 28 verloren. Die Eintrachtler hatten sich mit 3:1 gegen BW Post Recklinghausen II durchsetzen können.

Begonnen hatten am Samstagmorgen die G-Junioren mit ihrem Spielfest. Sieger wurden hier nicht gekürt, Pokale und Medaillen gab es für alle Mannschaften bzw. Spieler.

Eng wurde es, als dann die F-Junioren nachrückten, denn Parkraum für alle ist in Horneburg nicht vorhanden. Der Ascheplatz darf nicht zum Parken benutzt werden, so standen die Autos mehrere hundert Meter weit am Straßenrand des Landwehrrings - zum Leidwesen der Polizei. "Es ist natürlich ein gutes Zeichen dafür, dass unser Turnier sehr gut angenommen wird", meinte Horneburgs Geschäftsführer Felix Wutschka, "aber es zeigt selbstverständlich auch, dass wir mit der Stadt sprechen müssen, um andere sinnvolle Möglichkeiten des Parkens zu finden. Vor allem in Hinblick auf die nächsten Großereignisse." Das nächste Großereignis wird das Benefizspiel des SV gegen das Promiteam "Brambach&Friends am 19. Juni sein. "Bekannte Fernsehstars und ehemalige Bundesliga-Spieler ziehen hoffentlich einige hundert Zuschauer an", so Wutschka, "da muss eine Lösung gefunden werden."

Viel Spannung boten die Partien der F-Junioren. So mussten beide Halbfinals vom Siebenmeterpunkt aus entschieden werden.Da setzte sich die Spvgg. Herten mit 5:4 gegen Arminia Ickern durch. 4:3 hieß es nach der "Extraschicht" zwischen Vestia Disteln und BW Post Recklinghausen II. Und auch im Spiel um den 3. Platz ging es nicht ohne Zugabe ab: Im vereinsinternen Duell setzte sich der FC Marl II mit 2:0 nach Siebenmeterschießen gegen den FC Marl I durch.

Viel Lokalrivalität bot dann das Finale: Die Spvgg. Herten trat gegen den SV Vestia Disteln an und unterlag mit 1:2. Nach dem Abpfiff hatten leider einige Eltern ihre Nerven nicht im Griff und bestürmten den Schiedsrichter, so dass Jugendleiter Albert Guse alle Mühe hatte, die Gemüter vor der Siegerehrung wieder zu beruhigen. "Das passiert leider immer wieder", bedauerte Wutschka, "dabei wollen wir nur, dass die Kinder und ihre Eltern Spaß haben und einen schönen Tag bei uns verbringen."

Der Großteil der Teilnehmer hatte den, wie die Rückmeldung von Dirk Kranich zeigt, der im Namen des gesamten Teams von BW Post Recklinghausen schrieb: "Man fühlt sich einfach nur wohl. Mittlerweile, nach all den Jahren, wie in einer großen Familie."

Ein Lob, dass Wutschka hinuntergeht wie Öl, der es aber auch sofort weiterreicht: "Das ist ein Verdienst der Jugendabteilung und der vielen freiwilligen Helfer, die wieder einmal alles perfekt organisiert haben."