VfL Hüls gewinnt die "Kreismeisterschaft"
22.03.2009 | 20:32 Uhr 2009-03-22T20:32:00+0100
Bestes Bundesliga-Vestteam mit guten Perspektiven. 5:4-Sieg im Derby gegen Recklinghausen. Hertenerinnen gehen in Cronenberg unter
VfL Hüls - RHC Recklinghausen 5:4
Marl. Ein turbulentes Derby lieferten sich die Frauen aus Hüls und Recklinghausen. Die Gastgeber spielten sich durch Christina Gehlen schnell in Führung (6.) und konnten immer weiter nachlegen. 3:1 hieß es zur Pause, Carin Pawlaczyk erhöhte kurz nach Wiederanpfiff weiter auf 4:1. Dem erneuten Recklinghäuser Gegenschlag, diesmal durch Janine Düker, setzte Anna Olbinski das 5:2 entgegen. Die Mannschaft von Hans Bohmann sah schon wie der sichere Sieger aus, als fünf Minuten vor Schluss Recklinghausen ein letztes Mal aufdrehte und Leonie Machowiak bis auf 5:4 verkürzte. Mehr sprang nicht mehr heraus, Hüls erzitterte sich den Sieg. „Wir haben den ersten Durchgang verpennt und Hüls war überraschend stark. Leider hat es am Ende nicht zu mehr gereicht”, meinte Co-Trainerin Corinna Korte. Hans Bohmann, Coach der Hülser, freute sich über Platz sechs in der Endabrechnung - vor Recklinghausen und Herten, gegen die es am kommenden Wochenende im Pokal-Viertelfinale geht. „Wir sind auf einem guten Weg zu einer festen Größe in der ersten Liga. Und wir sind wir Kreismeister geworden”, freute sich Hans Bohmann.
- VfL Hüls: Degtjar, Bohmann, Bonner (1), Gehlen (1), Olbinski (1), Pawlaczk (2), Schmidt, Schwertfechter, Suer
- RHC Recklinghausen: Nadine Gregorowius - Nadja Gregorowius, König, J. V.Ehlert, Düker (1), Alessa, Schneider(1), Machowiak (2)
RSC Cronenberg - RSpvgg. Herten 14:0
Wuppertal. Keine Chance hatten die Hertener Frauen beim Tabellenzweiten RSC Cronenberg. Mit 14:0 (6:0) wurde die Mannschaft von Hermann Klein in Wuppertal abgefertigt. "Das war abzusehen. Hier konnten wir nichts erwarten", so Geschäftsführer Johannes Tripp. Der Klassenerhalt ist für das Tabellenschlusslicht trotzdem gesichert. "Ich habe noch mal mit dem Staffelleiter gesprochen. Wir müssen nicht absteigen. Die Liga soll von acht auf zehn Teams vergrößert werden. Wenn ein Verein aus der zweiten Bundesliga aufsteigen will, berührt uns das nicht. Wir bleiben definitiv drin", so Tripp.
- RSpvgg. Herten: Schlegel, Cevera Pruano, Halenkamp, Hoffmann, P. Reinhold, L. Reinhold, Rupsch

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