Vestia-Frauen schaffen noch das 2:2

Quasi auf dem letzten Drücker haben die Fußballerinnen des SV Vestia Disteln bei Westfalia Groß-Reken ein 2:2-Remis gerettet.

Herten.. Wegen einer Behandlungspause bei Vestia-Keeperin Sandra Otta ließ der Schiri acht (!) Minuten nachspielen. Es lief bereits die Nachspielzeit, die Gäste liefen einem 1:2-Rückstand hinterher. Da nahm sich Ricarda Ankler ein Herz, zog ab, traf aber nur die Unterkante der Latte. Angela Andre setzte aber nach, drückte den Ball per Kopf über die Linie (90.+4). Und die von Dennis Magga betreute Vestia-Truppe hatte sogar noch die Chance zum 3:2. Einen Biskup-Schuss klärte die Torhüterin (90.+6).

"Das wäre aber des Guten zu viel gewesen. Ein Punkt ist schon glücklich", meint Magga. Westfalia machte von Beginn an richtig Druck. Vestia ging aber dank Angela Andre per Konter in Führung (40.). Nach der Pause drehte Groß-Reken das Spiel (57., 73.), ehe der Gast in Unterzahl - Chantale Löckener sah nach Foulspiel die Rote Karte (90.+1) - noch das 2:2 schaffte.

SV Vestia Disteln: Otta - Biskup, Rogoß, Islami, Komoßa, Löckener, Oesterheid, Andre, Kraska, Ankler, Conrad