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Fußball - NRW-LIga

Verlieren mit Thon

14.04.2010 | 23:31 Uhr
Verlieren mit Thon

Marl.VfB Hüls -
Sportfreunde Siegen 0:1

Der VfB Hüls wartet in der NRW-Liga unter Olaf Thon weiter auf den ersten Sieg und damit das erste Tor. Mit der ersten Niederlage und dadurch den Fall auf den vorletzten Platz hat es dagegen mit dem 0:1 (0:1) gegen die Sportfreunde Siegen geklappt. Verlieren mit Thon.

Es war keine verdiente Niederlage. Dafür investierten die Hülser zu viel, hatten mehr vom Spiel, hatten vor allem Chancen. Das jedoch erst nach der schlechtesten halben Stunde, seitdem Thon das Sagen hat. Bis dahin zeigten die Siegener zumindest in Ansätzen, warum sie völlig zu Unrecht mit unten, mittendrin im Abstiegskampf der Liga stecken und warum sie vor der Saison zu den Aufstiegskandidaten gezählt worden waren. Sie standen sicher in der Defensive, schalteten schnell um, Daniel Cartus hatte im Mittelfeld alles im Griff und in der Spitze beschäftigten Orhan Özkaya und Emrah Uzun gleich mehrere Gegenspieler. Das 1:0 war die logische Folge Siegener Überlegenheit, die ihre Höhepunkte bis dahin in zwei Lattentreffern gehabt hatte. Emrah Uzun verwandelte nach einer halben Stunde einen Foulelfmeter. Marvin Radüchel, der zuvor in zwei Spielen zwei Elfmeter pariert hatte, flog falsch. Auch bei Siegen machte sich bemerkbar, dass mit Andrzej Rudi ein neuer Trainer verantwortlich ist. Neuer Trainer, neue Ordnung, neues Selbstvertrauen. Die Gleichung war schon beim VfB Hüls mit Thon aufgegangen.

Bis zum Spiel gegen Siegen. Da sah das Hülser Spiel so aus, wie es in den letzten Wochen vor dem Wechsel von Klaus Täuber auf Thon ausgesehen hatte. Zu wenig Laufbereitschaft, Angriffe auf Zufall basierend, fehlende Abstimmung, zu wenige gewonnene Zweikämpfe. Da kam von fast Allem von fast allen Akteuren zu wenig. Erst nach dem Rückstand änderte sich das. Die Hülser zeigten eine Reaktion, machten mehr, hatten dadurch auch Möglichkeiten.

Allen voran Tim Dosedal, gerne mal „Phantom“ gerufen, weil er aus dem Nichts Tore erzielen kann und in dieser Spielzeit der mit Abstand torgefährlichste Hülser ist. Eigentlich. Diesmal machte er es umgekehrt. Macht er sonst aus Nichts viel, machte er diesmal aus Viel nichts. Drei gute Möglichkeiten hatte er. Dreimal blieb der Torjubel stecken. Dosedal hätte ihn herausholen, den ersten Thon-Tor-Schrei beim VfB Hüls. Es wurde nichts. Wieder nichts. Daran änderte auch die zweite Hälfte nichts mehr, in der es ein Spiel auf ein Tor war, bei dem die Hülser die Siegener aber ganz selten in echte Verlegenheiten bringen konnten.

Da wurde Thon dann auch von den Problemen eingeholt, die die Hülser unter Täuber schon hatten: Zu wenige gute Angreifer. Er hatte Dosedal und Krawietz anfangen lassen, hatte dafür Timur Karagülmez mehr zentral aufgestellt. Umstellungen, die diesmal ohne Wirkung verpufften – eben auch, weil Dosedal nicht traf, oder Karagülmez mit einem Freistoß knapp scheiterte. Tore, Ergebnisse machen aus Umstellungen, richtige Entscheidungen. Als Krawietz nach einer Stunde kraftlos runter musste, blieb Thon nur Gökhan Özdemir als Alternative – und er blieb weiter und wieder den Beweis schuldig, den Hülsern in dieser Situation weiterhelfen zu können. Dass jedoch galt gerade in der ersten halben Stunde für nahezu jeden Hülser. Der Abstiegskampf wird intensiver.

Markus Rensinghoff

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Kommentare
16.04.2010
11:04
Verlieren mit Thon
von der Neutrale | #3

zu dorstener =
1 Frage, hast du im Leben schon selber Fußball gespielt, wenn ja wie hoch
2 Frage, hast du selber einen Trainerschein, warum trainierst du nicht den vfb Hüls
3 Frage, warum gebt ihr Besserwisser nicht den JUNGEN Trainern eine Chance.
Respekt hat Olaf Thon verdient, das er in der NRW Liga anfängt und nicht wie alle Weltmeister aus der Schule kommen und sofort Bundesliga trainieren wollen. Ich kann auch nicht meinen Führerschein bestehen und sofort mit einen 250 PS Porsche auf die Straße gehen.
Denke für solche Leute die in der Nationalmannschaft gespielt haben ist der Einstieg NRW Liga genau richtig.
Meiner Meinung nach muss ein Trainer minimum 2 Jahre mit einer Mannschaft arbeiten, es dauert ja schon ein halbes Jahr um sich auf einander einzustellen Findungsphase danch kennt der Trainer seine Spieler und die Spieler wissen der Trainer will, Siehe Bayern München, der V.G hat auch ein halbes Jahr gebraucht bis die Spieler in verstanden haben.
So und jetzt laßt den Olaf mal machen, ich denke er wird nicht absteigen

16.04.2010
01:34
Blockierter Kommentar.
von ein fan | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.04.2010
22:21
Verlieren mit Thon
von dorstener | #1

Hat vielleicht jemand geglaubt, dass sich durch die Sprechblase Thon etwas ändert?
Die Verpflichtung vom Dampfplauderer Olaf war ein guter PR-Gag, aber sonst nichts.
Na ja, wenn man es nötig hat!!!!

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