TV-Herren unterliegen TSG Sprockhövel mit 19:23

So langsam müssen sich die Kreisliga-Handballer des TV Datteln 09 mit dem Gedanken anfreunden, in der nächsten Saison eine Klasse tiefer zu spielen. Mit 19:23 (8:9) verloren sie gegen die TSG Sprockhövel.

Datteln.. Mit rund 30-minütiger Verspätung wurde das Spiel am Samstagabend in der Sporthalle des Berufskollegs Ostvest freigegeben. Einige Akteure der Gastmannschaft hatten in einem Stau auf der Autobahn 45 gestanden, sodass sie es nicht zur regulären Anwurfzeit geschafft hatten.

In der ersten Halbzeit sowie auch bis zur Mitte des zweiten Abschnitts war es eine Begegnung zweier gleichwertiger Formationen. Bis zur Pause wechselte die Führung immer wieder, sodass der Spielstand nach 30 Minuten nicht von ungefähr kam. Auch nachdem die Seiten gewechselt waren, gelang es den Kanalstädtern zunächst noch Paroli zu bieten. Gegen Mitte von Durchgang zwei schlichen sich dann Konzentrationsschwächen bei den TV-Herren ein. Es kam zu leichtfertigen Ballverlusten. Durch Tempogegenstöße gelangte Sprockhövel zu recht einfachen Treffen. "Wir haben uns gut verkauft", fand Schmidl im Nachhinein positive Worte für seine Sieben. Keeper Mirco van der Linde habe vor allem in der ersten Hälfte einen guten Job gemacht.

Die Dattelner schwenken damit weiter die "rote Laterne". Was den Verblieb in der Kreisliga betrifft, ist der heimische Coach jedoch skeptisch: "Wir sind personell nicht so aufgestellt, dass wir uns dort halten können." Schmidl denkt sogar, dass es besser sei den schweren Gang in die Kreisklasse anzutreten: "Dann macht das Handballspielen vielleicht auch wieder mehr Spaß."

Am kommenden Samstag stünde ein Meisterschaftsspiel beim Tabellendritten TV Gladbeck auf dem Programm. "Ob wir dort auflaufen können, ist noch in der Schwebe. Wir wissen nicht, ob wir genügend Personal zusammenbekommen", so Schmidl.