Titania-Frauen wachen zu spät auf

Eine vermeidbare Niederlage kassierten die Bezirksliga-Frauen des SV Titania Erkenschwick bei Fortuna 31 Herne. Bei der 2:3 (0:2)-Pleite sah Trainer Stefan Hagedorn erst nach dem Seitenwechsel eine ansprechende Leistung seines Teams.

Oer-erkenschwick.. "Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen, vor allem in der ersten Halbzeit", sagte Titanias Trainer, der mit der Einstellung seiner Spielerinnen nicht zufrieden war.

Die Schwächen des Gästeteams nutzte Herne in den ersten 45 Minuten aus. Es verwandelte zunächst einen Freistoß direkt zum 1:0 (22.) und ließ nur drei Minuten darauf bereits das nächste Tor folgen (25.). Das war die Vorentscheidung, wie sich zeigen sollte.

Chancen zum Ausgleich werden vergeben
Das Team von Stefan Hagedorn nahm nämlich erst in der zweiten Hälfte Fahrt auf. Nadine Ostrzenski erzielte den Anschlusstreffer (50.) und hatte danach noch eine gute Chance zum Ausgleich. Wie Torjägerin Larissa Kock und Luisa Rotondaro verpasste sie allerdings das 2:2.

Das bestrafte Herne, indem es fünf Minuten vor dem Ende den alten Abstand wieder herstellte (85.). Als Rotondaro dann doch noch traf (89.), war es bereits zu spät. Nach dem spielfreien Pfingstwochenende geht es am 31. Mai mit der Auswärtspartie beim SV Eintracht Grumme weiter. "Wir müssen schleunigst wieder zur Einstellung aus dem Buldern-Spiel zurückfinden", so Hagedorn.