Teutonia-Quartett packt mit an

Das Wattenscheider Lohrheide-Stadion war am vergangenen Wochenende die Hochburg der Deutschen Leichtathletik-Jugend. In ihm fanden die Deutschen Meisterschaften 2014 in den Altersklassen U18 und U20 statt. Mittendrin tummelten sich auch vier Waltroper. Die gingen allerdings nicht auf Medaillenjagd.

Waltrop.. Über 1 700 Athleten aus 500 Vereinen trafen sich in der Lohrheide. Mehr als 200 Kampfrichter und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV). Unter ihnen waren auch die drei Waltroper Anna-Lena Bensch, Lena Dressel, Andreas Dieckmann und Olaf Müller. Die Mitglieder der DJK Teutonia Waltrop wurden über den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) zur Unterstützung der Bochumer Kampfrichter eingeladen.

Als Mitarbeiterinnen beim Kleiderdienst sorgten Anna-Lena Bensch und Lena Dressel mit einer Gruppe von Schülern dafür, dass die Körbe mit der Athletenbekleidung zügig vom Start zur Mixed-Zone (Ausgang für Athleten) gelangten. Ein Abenteuer für die Schüler, das eine gute Kondition erforderte, da die Erledigung teilweise im Laufschritt erfolgte.

Für Andreas Dieckmann war es der erste Einsatz bei einer Deutschen Meisterschaft. Als Aufsicht im Aufwärmbereich regelte er bei der hohen Zahl von Sportlern mit Durchsetzungsvermögen den ordnungsgemäßen Ablauf. Auf dem Weg zur Dopingkontrolle als Athletenbegleiter (Chaperone) war Olaf Müller im Einsatz. Hatte ein für die Dopingkontrolle ausgeloster Wettkämpfer seinen Wettbewerb beendet, durfte Müller ihn nicht mehr aus den Augen lassen und musste ihn zur Dopingkontrolle begleiten. Außerdem half er als erfahrener Kampfrichter an verschiedenen Wettkampfanlagen aus.

Das Erlebnis, zu so einer hochklassigen Veranstaltung beigetragen zu haben, wog alle Anstrengungen auf. Die Wettkämpfe waren Werbung für die Leichtathletik und werden für alle beteiligten ein bleibendes Erlebnis sein.