Teutonia hat mit Hochlar noch eine Rechnung offen

Das Derby ist abgehakt, auf Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop wartet eine neue Aufgabe. Die Partie gegen den SV Hochlar 28 (So., 15 Uhr, SpoNo) steht zwar unter anderen Vorzeichen, aber Teutonen-Trainer Ralf Zeitz schätzt sie als ebenso anspruchsvoll ein.

Waltrop.. Bei Teutonia SuS Waltrop das Derby ist abgehakt. "Mit dem 0:0 könen wir leben, müssen wir leben", sagt Trainer Ralf Zeitz, nicht völlig unzufrieden. "Man kann als Tabellenführer ja auch einmal verlieren. Wir haben unentschieden gespielt."

Eine Nachwehe aus dem Spiel gegen den VfB ist allerdings, dass Stürmer Jan Schulze gegen Hochlar nicht auflaufen kann. "Er musste ja verletzungsbedingt raus und sein Knöchel ist immer noch geschwollen", so der Coach. "Es ist noch nicht klar, ob er sich einen Bänderriss zugezogen hat."

Tönning ist wieder dabei
Auch einige andere Akteure sind angeschlagen. "Aber ich hoffe, dass sie alle zur Verfügung stehen", sagt Ralf Zeitz, der im Gegensatz zur Vorwoche auch wieder auf Marcel Tönning nach dessen Gelbsperre sowie Hendrik Köster setzen kann. Verzichten muss der Gastgeber allerdings weiterhin auf die Verletzten Sven Beckman und Robin Fröndhoff.

Unabhängig von der personellen Besetzung fordert Zeitz Siegeswillen von seiner Mannschaft. "Die Mannschaft muss sich zu Hause wieder präsentieren, und wir wollen dieses Spiel natürlich gewinnen", sagt er.
Das wird allerdings alles andere als ein Spaziergang, das ist Zeitz sonnenklar. Er ist gewarnt. "Wie schwierig es gegen Hochlar ist, das wissen wir ja noch bestens aus dem Hinspiel", sagt Zeitz.

Das Spiel in der Hinserie hat Zeitz in schechter Erinnerung, denn im vergangenen September bezog der Tabellenführer eine seiner bislang erst drei Saisonniederlagen gegen die Gäste.

Zwar begann Teutonia SuS sehr stark und ging mit 1:0 in Führung, unterlag am Ende aber mit 2:5. Rund ein Viertel der 22 Gegentreffer Teutonias stammen aus dieser Partie. Die Forderung des Teutonen-Coaches an sein Team: "Wir müssen mit demselben Elan, mit demselben Biss zur Sache gehen wie gegen den VfB."