Talente an die erste Mannschaft heranführen

Die zweite Mannschaft von Teutonia SuS Waltrop ist als erstes Waltroper Team in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Das neue Trainergespann Christopher Szostak-Stadler und Stefan Greger will den A-Ligisten möglichst schnell in sicheres Fahrwasser bringen.

Waltrop.. Denn in der vergangenen Saison sah es ja relativ lange gar nicht so gut aus für die Teutonen-Reserve. In der Hinrunde war zunächst Ayden Will als Trainer zurückgetreten und hatte der Sportliche Leiter Sven Wilken vorübergehend den Job an der Seitenlinie übernommen.

Erst unter Tim Braun, der ab dem 1. Januar übernahm, wurde die Gefahr dann endgültig abgewendet. Nach 34 Spieltagen der Kreisliga A2 stand Platz 14 zu Buche.

Dieses Ergebnis wollen die beiden neuen Coaches verbessern, das aber auf gar keinen Fall als Kritik an ihrem Vorgänger Tim Braun verstanden wissen, ganz im Gegenteil. "Ein dickes Dankeschön geht an Tim, er hat das hervorragend gemacht", sagt Christopher Szostak-Stadler.

Tim Braun war übrigens auch schon bei den A-Junioren der Teutonen der Vorgänger von Szostak-Stadler. Dieser hatte die älteste Jugendmannschaft im Winter von Braun übernommen - wie jetzt die zweite Mannschaft. Zuvor war Szostak-Stadler als Trainer mit Peter Poslednik beim PSV Bork, Stefan Greger beendete mit der abgelaufenen Saison seine aktive Karriere bei der ersten Teutonen-Mannschaft.

Entwicklung weiterführen
Man habe schon unter Braun eine Entwicklung des jungen Teams sehen können, und die wollen Szostak-Stadler und Greger nun weiterführen. "Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben", formuliert Szostak-Stadler das Ziel der kommenden Spielzeit.

Dabei bauen die Trainer auf einige wenige erfahrene Kicker wie Sascha Adam oder Kevin Banna, wollen aber auch junge Spieler wie die neu dazugestoßenen aus der A-Jugend einbauen. "Wir sehen uns als Ausbildungsmannschaft." Stefan Greger soll nur im Notfall selbst die Schuhe schnüren. "Wir halten beide nicht viel vom Konzept Spielertrainer", sagt Szostak-Stadler.

Auf dem Weg zum ersten Punktspiel hat der 26-Mann-Kader nach dem frühen Start eine lange Vorbereitung vor sich. "Ja, wir haben eine lange Vorbereitung - können dafür aber dosierter arbeiten", sagt Szostak-Stadler. Eine freudige Überraschung hatte schon das erste Training zu bieten: Da überreichte nicht nur der Förderverein einen neuen Trikotsatz, auch die Doppelspitze der Teutonen mit Thomas Wilk und Stephan Oberkönig war vor Ort. "Davon war ich angenehm überrascht", sagt Christopher Szostak-Stadler, der früher selbst für die Teutonen spielte.

Gegen Ende der Vorbereitung stehen unter anderem Testspiele gegen Borussia Ahsen und den SuS Merklinde an, die als letzte Standortbestimmungen dienen sollen.