Spvgg. II empfängt den SV Titania

Die Rückrunde in der Kreisliga A2 beginnt am Sonntag mit einem Oer-Erkenschwicker Derby. Ab 14.30 Uhr stehen sich auf dem Kunstrasenplatz am Stimberg-Stadion der Tabellenvierte Spvgg. II und der SV Titania gegenüber, der von Platz 15. in die zweite Saisonhälfte startet.

Oer-erken schwick.. Zwei Treffer von Maurice Conradt und ein Tor von Robin Ostdorf bei einem Gegentreffer von Dirk Junge bescherten dem SV Titania Mitte August des vergangenen Jahres am ersten Spieltag gegen die Spvgg. II einen perfekten Start in die neue Saison. Mit Volker Conradt schienen die Verantwortlichen an der Esseler Straße die richtige Wahl bei der Besetzung des Trainerpostens getroffen zu haben.

Doch dann kam alles ganz anders. Nur noch zwei weitere Siege gab’s in der Hinrunde. Als Tabellen-15. steckt Titania vor dem Rückrundenauftakt tief im Abstiegskampf. Nach einer rekordverdächtigen Niederlagenserie mussten Volker Conradt und seine beiden Co-Trainer Marco Zimmer und Frank Raguszka gehen. Auch die beiden Torschützen von damals, Maurice Conradt und Robin Ostdorf, sind mittlerweile zu GWE zurückgekehrt.

Als "Feuerwehrmann" will Torsten Kaufmann den drohenden Absturz in die Kreisliga B verhindern. Kein leichtes Unterfangen, aber Kaufmann ist von der Qualität seines Kaders überzeugt. Und mit dem ehemaligen FC-Torjäger Marcel Peters, der seit Donnerstag die Spielgenehmigung für Titania besitzt, hat man den Kader noch verstärkt. "Er hat nach seinem Kreuzbandriss ein Jahr nicht gespielt. Ein Einsatz kommt noch zu früh. Aber im Laufe der Rückrunde wird er uns sicher helfen", sagt Kaufmann, der am Sonntag ohne Neimann, Liedmann und Große planen muss. "Wir müssen uns nur die Tabelle anschauen, dann sehen wir, was der Gegner geleistet hat und was wir bisher geleistet haben. Wir sind im Derby krasser Außenseiter", meint Kaufmann.

Gute Ergebnisse in den Testspielen hat die Spvgg.-Reserve vorzuweisen. Gegen die beiden Bezirksligisten Eintracht Datteln (3:2) und TuS Haltern II (2:2) zeigten die Schwarz-Roten, dass sie auch mit höherklassigen Gegnern mithalten können. Dennoch ist Trainer Daniel Bergmannshoff, dessen Zukunft am Stimberg noch nicht geklärt ist, weit davon entfernt, von einer guten Vorbereitung zu sprechen. "Training war nur eingeschränkt möglich", sagt der Coach. Grundsätzlich bemängelt Bergmannshoff die Einstellung innerhalb seines Teams. "Wir haben einen Stamm von zehn Leuten, die auch regelmäßig trainieren. Doch dann gibt es einige, die das alles nicht so wichtig nehmen." Tim Okrongli hat muskuläre Probleme. Linus Wolt ist beruflich derzeit in den USA. Für den verletzten Daniel Ridder wird Lukas Walter das Tor hüten.