Sportlerpaar erläuft 50 000 Euro
07.09.2008 | 12:54 Uhr 2008-09-07T12:54:00+0200Waltrop. Das Extremsportlerpaar Claudia Weber und Thomas Wenning aus Waltrop sammelte bei seinem Extremlauf vom Berliner Olympiastadion bis in die Allianz Arena nach München Spenden für Kinder in Südafrika.
Schützenhilfe erhielten die beiden Extremsportler dabei von DFB-Nationalspieler Arne Friedrich. Der Fußballprofi verabschiedete die beiden im Vorfeld der Bundesligapartie Hertha BSC Berlin gegen Armina Bielefeld.
Am 23. August 2008 starteten die beiden Extremläufer Thomas Wenning (41) und Partnerin Claudia Weber (46) den StarLauf von Berlin nach München. In neun Tagesetappen von 42 – 90 Kilometern bewältigten sie die Strecke und liefen pünktlich zur Bundesligapartie Bayern München gegen Hertha BSC in die Allianz Arena ein. Auf ihrem Weg nach München passierten Thomas Wenning und Claudia Weber unter anderem die Etappenziele Potsdam, Leipzig, Gera, Hof, Bayreuth, Roth, Nürnberg und Ingolstadt. An jeder Etappe erwarteten sie die Bürgermeister der verschiedenen Orte, um sie bei ihrem Unternehmen zu unterstützen.
Gemeinsam mit DFB-Nationalspieler Arne Friedrich engagieren sich Claudia Weber und Thomas Wenning mit der Spendenaktion von Stars of Tomorrow für Kinder in Südafrika ein. Stars of Tomorrow e. V. ist eine private Initiative, die zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gegründet wurde und das Ziel hat, in Südafrika mithilfe des Fußballs HIV- und AIDS-Präventionsarbeit zu leisten.
Thomas Wenning und Claudia Weber sind bereits über 200 Marathons gelaufen. Zur Fußball-EM 2008 haben sie auf dem Weg von München nach Klagenfurt rund 32.000 Euro an Spenden gesammelt. „Wir laufen aus Leidenschaft und unser Antrieb ist die gute Sache, die wir mit den Spendengeldern unterstützen können. Mit Stars of Tomorrow e. V. verbindet uns das Ziel, die Fußball-WM 2010 zu nutzen, den Kindern in Südafrika zu helfen“, sagt Thomas Wenning. Bei ihrem dritten Laufprojekt in diesem Jahr sammelten die Langstreckenläufer bereits über 50.000 Euro an Spendengeldern für die verschiedenen Projekte sammeln.

20:01
Hallo Peper Ben.
Danke für den Tipp - das wäre auf jeden Fall mal eine sehr schöne Geschichte, wenn wir nachverfolgen würden, was mit den erlaufenen Spendengeldern konkret passiert.
Beste Grüße aus der Sportredaktion.
13:26
Richtig ! - Diese Art der Selbstdarstellung besitzt schon einen Ansatz zur affektiven Psychose. Bei allem Respekt, als Marathonläufer ziehe ich vor den Laufleistungen von Wenning/Weber sämtliche Hüte, aber diese (gerade in der WAZ durch einen Wenning/Weber Bekannten) Lobhudelei, geht mir mittlerweile mächtig auf den Keks. Die Medienpräsenz sollte man sinnvoller nutzen, so sollte z.B. mehr über die sozialen Projekte berichtet werden & was mit den Spendengeldern genau geschieht; anstatt der ewige Hinweis, das Weber/Wenning mehr als 200 Läufe absolviert haben.
17:22
Zwar habe ich Achtung vor der Leistung, aber das Gefühl der Selbstdarstellerei bekomme ich dabei nicht los.