Signal im Abstiegskampf

War das der Befreiungsschlag? Jedenfalls haben die Handballerinnen der HSG Vest durch den 27:25-Erfolg bei Westfalia Hombruch im Landesliga-Abstiegskampf ein deutliches Lebenszeichen gesetzt und zum rettenden Ufer aufgeschlossen.

Dortmund.. "Das lässt hoffen", zeigte sich Coach Alexander Gerdes, der den Landesliga-Vorletzten zusammen mit Dirk Busche betreut, vor allem aufgrund der kämpferischen Leistung seiner Schützlinge rundum zufrieden.
Dabei waren die Voraussetzungen für die HSG nicht gerade rosig, denn mit Anna Tyszak, die sich unglücklicherweise im Training einen Fingerbruch zuzog, fiel angesichts der schon recht dünnen Spielerdecke eine weitere Akteurin aus. Dagegen stand aber Luisa Tekath, die man eigentlich gar nicht auf der Rechnung hatte, einsatzbereit auf dem Parkett.

Und das machte Mut. Die HSG ging engagiert zur Sache und war den favorisierten Gastgeberinnen ebenbürtig. Vor allem die Abwehr stand sicher und dahinter wurde Torfrau Elissa Kleiser zum großen Rückhalt der HSG-Sieben. Vorne suchte die HSG unter der Regie von Helen Hallfarth geduldig ihre Chancen und setzte dank zahlreicher Konter über die antrittsschnellen Leonie Kasper sowie Franziska Lühn wiederkehrend Nadelstiche. Aber erst gegen Ende des ersten Durchgangs entstand daraus durch Treffer von Luisa Tekath und Vanessa Claus ein kleiner Vorteil. Mit 13:11 für die HSG wurden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederbeginn lieferten sich die Kontrahenten weitergehend zunächst einen offenen Schlagabtausch, ehe sich die HSG auch dank der treffsicheren Kreisläuferin Vanessa Claus bis zur 46. Minute deutlicher absetzen konnte. Hombruch stellte auf eine offene Deckung um, doch die dadurch erhoffte Wende blieb aus. Die HSG brachte mit viel Einsatzbereitschaft ein schmales Zwei-Tore-Polster sicher ins Ziel.