Sieg oder Abstieg

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Deshalb werden die Landesliga-Handballerinnen der HSG Vest auch alles versuchen, den Klassenerhalt noch zu schaffen. Voraussetzung hierfür ist ein Sieg gegen den Bochumer HC (So., 11:15 Uhr, Heinrich-Auge-Halle).

Recklinghausen.. Die guten Ansätze aus der 21:24-Pleite gegen Westfalia Hörde müssen verfeinert werden. "Wenn wir nochmals an unsere kämpferische Leistung anknüpfen und unsere Chancen besser nutzen, ist mir eigentlich nicht bange", ist Alexander Gerdes, der die HSG mit Dirk Busche betreut, zuversichtlich. Bei einer Niederlage hat die HSG Vest Planungssicherheit - für eine Bezirksliga-Saison. "Daran wollen wir noch keinen Gedanken verschwenden", sind sich Busche und Gerdes einig.

Der Bochumer HC gilt augenblicklich als nur schwer einschätzbar. Nach fast optimal verlaufener Hinrunde, die der BHC auf Rang zwei abschloss, stürzte das Team von Martin "Tito" Söltenfuß und Katja Niehörster nach fünf Niederlagen in Folge ab. Allerdings: Am vergangenen Spieltag düpierte Bochum Spitzenreiter Hammer SC mit 27:24. Wichtigstes Augenmerk für die HSG-Deckung gilt der Bochumer "Lebensversicherung" Aline Braunheim: Die Kreise der wurfstarken Rückraumspielerin einzuengen, könnte aus Sicht der HSG Vest schon die halbe Miete zum Sieg sein.

Personell fehlen den Gastgeberinnen weiterhin Anna Tyszak (Handbruch) sowie Kreisläuferin Vanessa Claus (Krankheit). Deshalb dürfte das Aufgebot der Heimsieben erneut durch Carina Reichelt als auch Jennifer Monzner ergänzt werden, zumal beide vor einer Woche sich nahtlos in das Team einfügten.