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Fußball: Kreisliga A Ost

Sebastian Rasch geht zu Germania Datteln

16.03.2009 | 14:28 Uhr

Der Trainer von Spitzenreiter SW Meckinghoven will vorher aber noch mit seinem derzeitigen Verein in die Bezirksliga aufsteigen. Co-Trainer Marcel Wagener begleitet Rasch zur Germania.

Datteln. Dass bei Fußball-Kreisligist Sportfreunde Germania Datteln für die nächste Saison auf Hochtouren geplant wird, ist bereits bekannt. Mit Sebastian Rasch von SW Meckinghoven, dem Spitzenreiter der Kreisliga A Ost, konnte nun auch mit einem neuen Trainer die erste Personalie bekannt gegeben werden. Zusammen mit Rasch wechselt auch sein Meckinghovener Co-Trainer Marcel Wagener zur Germania.

„Sebastian war unser Wunschkandidat. Er ist ein absoluter Fachmann, auch im Team mit Marcel Wagener. Für diese Liga sind die beiden einfach überragend”, erklärte Uwe Mielke, jetziger Germanen-Trainer und in der kommenden Spielzeit Sportlicher Leiter der Dattelner. Mielke selbst hatte von vornherein, nachdem er auf Olaf Senking folgte, gesagt, dass er nur bis zum Saisonende als Trainer arbeiten werde.

Uwe Mielke Foto: WAZ, up

Auch wenn die Germanen Rasch schon seit einiger Zeit als neuen Trainer im Kopf hatten, wurde das Interesse erst vor kurzem konkret. „Das hat sich erst in den letzten 14 Tagen entwickelt. Ich habe am Wochenende zugesagt. Für so etwas gibt es keinen richtigen Zeitpunkt. Beide Vereine wollten eine Entscheidung und es wurde mit offenen Karten gespielt”, so Rasch, der mit 29 Jahren zu den jüngeren Trainern gehört. „Der Zeitpunkt war schon in Ordnung. Da schüttelt man sich ein, zwei Mal und konzentriert sich dann wieder auf seine Zielsetzungen. Es war natürlich nicht ganz einfach Sebastian zu überzeugen. Schließlich hat er die Chance in der Bezirksliga zu arbeiten”, so Mielke.

Wichtig ist es Mielke zu betonen, dass die Trainerwahl nicht auf Rasch fiel, um, wie von einigen Seiten behauptet, SW Meckinghoven zu schaden: „Das ist nichts gegen Meckinghoven. Ich hoffe sie schaffen den Aufstieg.” Rasch selber will sich sowieso noch voll auf seinen derzeitigen Verein konzentrieren. „Mit der Germania beschäftige ich mich erst ab dem 1.7. Bis dahin gebe ich einhundert Prozent für Meckinghoven. Ich denke, dass unsere Arbeit hier jetzt erst recht beobachtet wird.”

Mielke und die übrigen Verantwortlichen bei der Germania werkeln in der Zwischenzeit bereits weiter an ihrem Konzept für die nächste Saison und darüberhinaus. „Wir haben natürlich schon mit Spielern gesprochen. Wir gehen nicht blauäugig an die Sache heran. Wir haben ein Konzept und müssen das jetzt mit Gesichtern füllen. Aber alle spielen ja noch in ihren Vereinen und wollen dort auch ihre Saison sauber zu Ende bringen. In den nächsten vier Wochen sollte der Kader für die nächste Saison stehen.”

Dabei ist das Anforderungsprofil ganz simpel: „Unser Hauptaugenmerk liegt auf Dattelner Spielern. Bei uns gibt es kein Geld, wird es nie geben. Auswärtige Spieler kann man halt nicht mit Tradition, die Germania ist der Stadtverein in Datteln, locken. Es gibt junge und alte, gute und schlechte Spieler. Wir wollen die guten”, so Mielke, der sich auf die Aufgaben der Zukunft freut: „Die Strukturen im Klub sind gut, sind noch offen. Die Germania ist ja auch noch ein junger Verein, aus dem Jahr 2002. Da kann man auch ohne Geld etwas erreichen.”

Stefan Müßner

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