Schleppender Start

Die Vorbereitung lief bislang schleppend an: Handball-Bezirksligist FC 26 Erkenschwick ist zum Improvisieren gezwungen. Die Willi-Winter-Halle ist gesperrt. So drehten die Schützlinge von Trainer Eberhard Ebse Metz ihre Runden auf der Sportanlage am Steinrapener Weg.

Oer-erkenschwick.. Ganz ohne den Ball in der Hand verlief die Vorbereitung bisher dann doch nicht: Bereits zwei Testspiele absolvierte der FC 26. Gegen Kreisligist DSC Wanne-Eickel gab es einen Sieg, während die Testpartie beim TV Brechten verloren ging.
Drei Neuzugänge zog der Bezirksligist für die neue Spielzeit an Land: Max Schilling kommt von Westfalia Herne und soll den Rückraum verstärken. Ebenso läuft Dirk Anklam demnächst im Dress der Rapener auf. Der 38-Jährige war bislang als Spielertrainer bei Westfalia Scherlebeck tätig, wohnt aber in Oer-Erkenschwick. "Das gab am Ende den Ausschlag für uns", berichtet Kreisläufer und Kapitän Sebastian Dücker.

Dritter im Bunde ist Jens Agatz. Der Torhüter soll den Abgang von David Wiktorek kompensieren, der aufgrund seines Studiums in Münster kürzer treten will. Weiterhin in Diensten des FC 26 ist auch noch "Oldie" Jörg Eichler.
Zusätzlich trainieren die A-Junioren zusammen mit dem Team I. Wer sich da für höhere Aufgaben empfiehlt, wollte Dücker noch nicht abschließend beurteilen.

Heute Abend (19 Uhr) steigt dann das dritte Spiel der Vorbereitung. Der FC 26 ist dann zu Gast beim DSC Wanne-Eickel. Am Samstag gastiert die Metz-Sieben dann beim VfL Gladbeck II (16 Uhr). Noch drängt die Zeit für die FC-Handballer nicht. Es sind noch rund fünfeinhalb Wochen bis zum Bezirksliga-Start am 14. September. Dann empfangen die Rapener Borussia Höchsten II in der Willi-Winter-Halle.

Als Ziel gibt Trainer Metz derweil eine sorgenfreie Saison aus: "So schnell wie möglich 20 Punkte sammeln. Den Spruch sage ich zwar jedes Jahr, aber das ist das vordergründige Ziel. Wenn wir diese Punktzahl erreicht haben und je nach dem wie viele Spiele noch übrig sind, kann man das Ziel nach oben korrigieren." Denn laut Metz sind die Favoriten wie Landesliga-Absteiger HSV Herbede, DJK Westfalia Hörde und HSG Rauxel-Schwerin zu stark.

Selbst hegt der Übungsleiter keine großen Ambitionen: "Ich muss ehrlich gestehen, dass wir noch nicht das Niveau haben eine Klasse höher spielen. Daher wäre ich froh, wenn wir das Vorjahresergebnis bestätigen könnten." Soll heißen: Erneut um die Plätze fünf bis acht mitzuspielen.