SC Herten muss zum Spitzenreiter

Vor teilweise richtig kniffligen Aufgaben stehen am Sonntag die vier Hertener A-Kreisligisten.

Herten.. SV Vestia Disteln II - TuS Henrichenburg (Sonntag, 12.45 Uhr)

Ein wenig unter Zugzwang steht die Reserve des SV Vestia. "Wir müssen am Sonntag gewinnen", sagt Spielertrainer Christian Zimmermann vor dem Duell mit dem TuS Henrichenburg. Immerhin ist am letzten Wochenende der Knoten geplatzt, mit dem 3:1 bei der Spvgg. 95/08 Recklinghausen. "Davor haben wir aber schon Punkte liegen lassen", meint Zimmermann. Das Problem: Die Distelner Reserve kann sich nicht richtig einspielen. In drei Partien hat "Zimbo" bereits 23 Akteure eingesetzt. Zwar fällt Dennis Bretscher (privat verhindert) aus, dafür ist Daniel Szaszmann wieder an Bord.

BWWL II - FC 96 Recklinghausen (Sonntag, 15 Uhr)

Drei Spiele, null Punkte - Aufsteiger BWW Langenbochum II ist noch nicht in der Liga angekommen. Das soll sich am Sonntag ändern, im Heimspiel gegen den FC 96 Recklinghausen. "Wir wollen den Negativ-Trend stoppen", sagt Co-Trainer Markus Gryczka. Vor allem von der Offensive muss mehr kommen. Die bislang drei erzielten Tore kommen von einem Mittelfelspieler (Pascal Burkat) und einem Verteidiger (Dominik Kiefert). Allerdings gab’s unter der Woche Probleme mit einem Magen-Darm-Virus. Spieler wie Burkat, Kiefert oder Andreas Scheiwe lagen flach.

DJK Eintracht Datteln - SC Herten (Sonntag, 15 Uhr)

Allein schon die Tatsache, dass SC Herten beim Spitzenreiter aufläuft, macht die Sache keinesfalls leicht. Hinzu kommt aber, dass es bei den Gästen zahlreiche Ausfälle gibt. SC-Coach Torsten Welke hofft, dass das Kreispokalspiel der DJK Eintracht Datteln am Donnerstag (1:7 gegen Spvgg. Erkenschwick) richtig Kraft gekostet hat. "Wir müssen unsere Hintermannschaft komplett umstellen", meint Welke. Nicht nur Simon Triefenbach (Innenband-Dehnung) fällt aus, auch Nils Bednarczyk (Arbeit). Und Marcel Nitschmann muss sein Comeback nach Verletzung verschieben. "Die Aufgabe wird richtig schwer", sagt Welke. Unter diesen Umständen könnte er mit einem Pünktchen durchaus leben.


Teutonia SuS Waltrop - Türkiyem Herten (Sonntag, 15 Uhr)

Nachdem fast die ganzen Urlauber wieder zurück sind, fängt die Saison von Türkiyem Herten praktisch jetzt an.
Wobei das Team von Onur Kaya gleich einen dicken Brocken vor der Brust hat. Die Reise geht am Sonntag zu Teutonia SuS Waltrop II mit Top-Torjäger Michael Breuer. "Bei Teutonia weiß man nie, was sie aus der Ersten noch bekommen", meint Kaya. Deswegen wäre er mit einem Punkt bereits zufrieden. "Ein Sieg wäre ein Bonbon."
Auf jeden Fall kann er seine stärkste Elf auf den Platz schicken. Ein kleines Fragezeichen gibt’s aber noch: Goalgetter Saban Cetin hat die Woche über wegen Arbeit nicht trainieren können. "Ich hoffe, er hat Luft für 90 Minuten", sagt Kaya.

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