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Rückfall in die Steinzeit

12.02.2012 | 19:30 Uhr
Rückfall in die Steinzeit

Recklinghausen.Frostige Zeiten bei den Drittliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen. Nicht nur, dass in der Sporthalle Nord bei der Partie gegen die HSG Kleenheim eisige Temperaturen herrschten, hinzu kam außerdem, dass die handballerische Leistung der Gastgeberinnen bei der 21:25-Niederlage alles andere als erwärmend war. „Ich frage mich, ob wir hier in der Liga noch richtig sind, wenn wir gegen solch einen Gegner nur 21 Tore werfen. Ich weiß nicht mehr, was wir noch machen sollen. Momentan sind wir uns selbst der größte Gegner“, so PSV-Trainerin Sandra Mroz, deren Team sich erst warm spielen musste, bevor ihm in der siebten Minute der erste Treffer zum 1:2 gelang.

Während die PSV im Angriff zu hektisch und unsicher agierte, herrschte in der Abwehr Totenstille, so dass die Gäste aus Hessen ihre Führung ohne große Anstrengung bis zum 6:3 ausbauen konnten. „Jetzt reißt euch mal zusammen. Das kann doch nicht so schwer sein“, rief Mroz’ Trainerkollegin Frauke Korfsmeier verärgert auf das Spielfeld. Der Weckruf kam gerade rechtzeitig. Dank eines konsequenteren Spiels konnte die PSV zum 8:8 (21.) ausgleichen und ging schließlich mit einem knappen 11:12-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kamen beide Teams jedoch schwer ins Spiel zurück. So stand es nach 45 Minuten gerade einmal 14:14. Dann gerieten die Recklinghäuserinnen allerdings in zweifache Unterzahl und somit immer weiter ins Hintertreffen. 15:18 leuchtete es bereits in der 48. Minute auf der Anzeigetafel und die Gäste setzten sich anschließend noch weiter bis zum 18:24 (58.) ab.

Spätestens hier wurde deutlich, dass auch an diesem Spieltag nicht die wichtigen Punkte gegen den Abstieg geholt werden können. „Kleenheim war nicht viel besser. Wir sind nur selbst zu dämlich“, so Sandra Mroz weiter, „das war heute ein Rückfall in die Steinzeit.“

PSV: Steinhaus, Bansberg – Hellweg (2), Wöstmann (4), Saxe (3), Faeseke (5/3), Wellsow (3), Imping (4/2), Wolf, Thoms, Jarominiak, Niang, Brühan

HSG: Dauth, Bochis – Parson (1), Bier, Schulz (1), Deuster, Leib (2), Reeh (2), Eisenhardt (4), Euler (4/1), Jensen (6/3), Lorenz, Bepler (5)

Britta Becker

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