Ritt auf der Achterbahn
05.11.2010 | 18:04 Uhr 2010-11-05T18:04:00+0100
Oer-Erkenschwick.Rätselhafte Spielvereinigung Erkenschwick. Der NRW-Ligist gebärdet sich seit einigen Wochen so turbulent wie eine wilde Achterbahnfahrt.
Dem 1:4 in Essen folgte ein 5:1 gegen Kleve, dann gab es ein 0:4 in Köln, danach ein 5:1 gegen Velbert. Dem Gesetz der Serie zur Folge erwartet die Mannschaft von Jürgen Wielert am Sonntag im Spiel bei der SSVg. Velbert eine klare Niederlage. Wenn es ihr nicht gelingt, diese Serie zu durchbrechen. Allerdings ist der Tabellendritte Velbert momentan eine der allerersten Adressen in der 5. Liga. Kein einfacher Gegner.
Personalien bestimmen im Vorfeld das Spiels die Gespräche. Beide Trainer kennen sich aus vergangenen Zeiten, Wielert und Frank Schulz standen zwischen 1985 und 87 im Kader des VfL Bochum. Mit Hochachtung spricht Erkenschwicks Coach von seinem Kollegen („Er kann gut motivieren“), führt diese Qualität aber auch für sich an. Tatsächlich haben beide einiges geleistet. Wielert führte die Spielvereinigung in die NRW-Liga und betreibt derzeit nicht unerfolgreich den Versuch, das Low-Budget-Team in der 5. Liga zu halten. Frank Schulz gelang es derweil, die hohen Ansprüche in Velbert, an der einige seiner Vorgänger scheiterten, halbwegs zu befriedigen. Dass im Umkreis seiner Elf von einem kompletten Neuaufbau die Rede ist, stimmt indes nur zum Teil. Viele Akteure brachte Schulz aus Herne mit, er verfügt über einen weitgehend eingespielten Kader.
Und er hat das erfolgreichste Sturmduo in seinen Reihen: Zehnmal traf Sebastian Janas, der gemeinsam mit Erkenschwicks Stefan Oerterer die Torschützenliste der Liga anführt, neunmal netzte Daniel Nigbur schon ein. Da kommt viel Arbeit auf die Innenverteidiger Jan Schmidt und Thomas Falkowski zu.

09:49
Naja, der Kommentar ist ja ok aber die WAZ kennt ja schon das Ergebnis mit 5 zu 1 gegen Velbert für Erkenschwick vor dem Spiel oder nur ein Versehen?