Rijad Ibric lässt Hillerheide jubeln

Die F-Junioren des FC/JS Hillerheide haben bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Sarah Rennebaum und Marco Richter hat sich beim Turnier in der Suderwicher Günter-Hörster-Halle schadlos gehalten und kassierte auf dem Weg zum Titel lediglich zwei Gegentore.

Recklinghausen.. Im Finale gegen die Sportfreunde Stuckenbusch, die im Vorjahr den Titel gewonnen hatten, hat FC/JS-Torhüter Nils Lewing seinen "Kasten" sauber gehalten. Auf der Gegenseite traf Rijad Ibric ins Schwarze - es sollte das "goldene Tor" für den neuen Stadtmeister sein. Und das i-Tüpfelchen auf einen starken Hillerheider Turniertag.

Den beendeten die von Sarah und Lea Rennebaum sowie Marco Richter betreuten Schützlinge - Nils Lewing, Jounes Has, Leon Schemeit, Rijad Ibric, Ebubekir Al-Khalaki, Kemal Kafkas, Luis Kaup, Burak Tuczugoglu und Krenar Hoti - mit kollektivem Jubel.

Im "kleinen Finale" um Platz drei hatte zuvor die Spvgg. Blau-Weiß Post gegen die SG Suderwich mit 2:0 die Oberhand behalten.

Unterdessen hat die SG Hillen beim Fußballkreis offiziell Beschwerde eingelegt. Grund ist das letzte Zwischenrundenspiel zwischen dem Team vom Quellberg und Stuckenbusch. Im allerletzten Moment glichen die Sportfreunde zum 1:1 aus. "Das war ganz klar nach der Schlusssirene", sagt Wolfgang Arnts, der die SGH zusammen mit Marco Beneke trainiert. Das hätten neutrale Zuschauer auf der Tribüne wie auch Trainerkollegen anderer Mannschaften ihm bestätigt, erklärt Arnts.

Schiedsrichter und Turnierleitung von SW Röllinghausen sahen den Stuckenbuscher Torschuss hingegen noch während der Schlusssirene - die Hillener Junioren stürmten bereits jubelnd den Platz, in der Annahme sie stünden im Finale - und beriefen sich auf die neuen Futsal-Regeln, wonach der Treffer zähle.

"Man hätte im Sinne der Kinder entscheiden müssen", bedauert Arnts, dass sich die Turnierleitung auf die Tatensachenentscheidung des Unparteiischen berief und die weinenden sechs- und siebenjährigen Fußballer ignorierte. Eine hitzige Diskussion folgte. "Es wäre besser gewesen, wenn man sich in Ruhe mit allen Beteiligten zusammengesetzt und eine Lösung gesucht hätte", räumt Arnts ein. "Das geht gar nicht, wie da entschieden wurde."