Riesenerleichterung beim GV

Ich bin einfach nur glücklich, sprudelte es Samstagabend aus dem Munde von Trainer Christian Fichte, nachdem zuvor die Basketballer des GV Waltrop ihr Heimspiel gegen die Hertener Löwen II mit 71:61 (19:15, 18:17, 14:10, 20:19) gewonnen hatten und damit einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt in der Oberliga gemacht hatten.

Waltrop.. Mit diesem verdienten Erfolg überflügelten die Waltroper die Löwen in der Tabelle, auch wenn der direkte Vergleich, das Hinspiel wurde mit 15 Punkten Differenz verloren, an die Löwen ging.
Coach Fichte musste vor der Partie noch eine Hiobsbotschaft verdauen, denn kurzfristig musste er noch auf den Einsatz von Jan Kenkmann verzichten.
Dennoch konnte der GV im Gegensatz zu den Gästen, die nur mit sieben Spielern angereist waren, immerhin ein Dutzend Akteure auf dem Spielberichtsbogen notieren.
Im ersten Viertel hatten die Waltroper meist die Nase vorn und Sekunden vor dem Ende hätte der GV auf 21:13 davonziehen können, doch der Ball sprang aus der Reuse zurück. Den Gegenzug schlossen die Löwen dann zum 15:19 ab.
Im zweiten Viertel, das die Waltroper im Schlussspurt mit 18:17 knapp für sich entscheiden konnten, sah es nach fünf Minuten Spielzeit so aus, als könnten die Hertener eine Wende herbeiführen, denn Sie führten mit 27:25.

Sonderlob für Annobil und Hülsmann
Aber mit Nick Annobil, der in der Defense ein Riesenspiel ablieferte und Jojo Hülsmann, der geschickt die Fäden zog, hatte der GV zwei starke Akteure in seinen Reihen, die maßgeblich an der Wende beteiligt waren.
Als dann auch noch der dritte Durchgang mit 14:10 gewonnen wurde, dachten viele wohl schon, die Partie sei gelaufen. Doch die Löwen bissen zurück. Obwohl zahlenmäßig unterlegen, war von nachlassender Kondition nichts zu spüren. Im Gegenteil. Nach vier gespielten Minuten hatte Herten auf 56:58 verkürzen können. Doch dann waren die Löwen gezähmt. Mit einer 8:2-Serie ließen die Waltroper keinen Zweifel mehr aufkommen, wer das SpoNo als Sieger verlassen würde. So stand einer rauschenden Partie auf dem Pyjamaball auch nichts mehr im Wege…

Großer Schritt Richtung Klassenerhalt
"Das ganze Team hat heute überzeugt. Zunächst hatten wir den schnellen Max Wittenberg nicht in den Griff bekommen, doch mit zunehmender Spieldauer hat auch das immer besser funktioniert. Nur in der Phase, als die Löwen nach der Pause eine Zonendeckung spielten, hatten wir einige Probleme, haben die aber dann auch schnell gelöst", war Fichte mit der Leistung seiner Mannschaft insgesamt sehr zufrieden.