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Rollhockey: 2. Bundesliga

RHC ohne Probleme, Zittersieg für Herten, Hüls verliert knapp

15.11.2009 | 20:53 Uhr

Der RHC Recklinghausen und die RSpvgg. Herten sichern sich Siege in der 2. Rollhockey-Bundesliga. Der VfL Hüls dagegen verlor.

RHC Recklinghausen - SV Allstedt 12:4 (5:1)

Recklinghausen. "Ich hätte Allstedt viel aggressiver eingeschätzt", meinte Stefan Sobanski, Coach von Rollhockey-Zweitligist RHC Recklinghausen nach dem überraschend ungefährdeten und klaren Heimsieg im Spitzenspiel gegen die zuvor neben seinem Team einzige ungeschlagene Mannschaft der Liga. Der RHC zeigte dem Team aus Sachsen-Anhalt von Beginn an, wer die Herren im Hause sind: "Wir hatten gefühlte 95 Prozent Ballbesitz in einem Spiel auf ein Tor", beschreibt Trainer Sobanski die Überlegenheit seiner Mannschaft. Denn schon in der ersten Minute traf Frank Teelen zur Führung, Daniel Schneider legte dreifach nach, Robin Sobanski traf zum 5:0. Erst kurz vor der Pause traf auch Allstedt. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, der RHC traf munter weiter, den Gästen gelangen nur noch drei Anschlusstreffer - die aber Sobanski ärgerten. "Solche unnötigen Gegentore müssen wir mal abstellen können." Ansonsten hatte er aber wenig zu meckern: "Wir waren läuferisch gut drauf, haben die Gegner nie ins Spiel kommen lassen. Sechs von sechs Spielen wurden gewonnen, das sieht ganz gut aus.Natürlich arbeiten wir nach diesen Ergebnissen auf den Wiederaufstieg hin. Aber die Rückrunde im kommenden Jahr wird schwerer, weil wir da viel mehr Auswärtsspiele haben - zum Beispiel auch auf der Außenbahn in Allstedt", warnt Sobanski vor allzu großer Euphorie beim Tabellenführer.

Am nächsten Samstag muss der RHC beim GRSC Mönchengladbach ran, danach geht es erst im März mit der Rückrunde weiter.

RHC Recklinghausen: Jakubiak - L.Sowade (1), Schneider (5), Paape, Teelen (2), Leopold, Komander, R.Sobanski (1), Wagner (3)

RSpvgg. Herten - Moskitos Wuppertal 8:7

Herten. Hin und her ging es beim letzten Heimspiel der Hinrunde für die Hertener. Die Gäste aus Wuppertal, Tabellenvorletzter aber mittlerweile auf dem Weg nach oben, gingen gleich in der ersten Minute in Führung und weckten die Hertener damit auf. Die Mannschaft von Michael Zielinski und Klaus Schneider drehte das Spiel und erhöhte auf 4:1, doch es wollte nicht gelingen, die Führung zu halten. Aus dem 4:2-Pausenstand wurde nach Wiederanpfiff schnell ein 4:4. Die hart umkämpfte Partie - auf beiden Seiten gab es allein drei blaue Karten- war wieder völlig offen. Doch dann schlugen die Hertener zu und konnten fünf Minuten vor Schluss die erneute Führung bis auf 8:5 ausbauen. "Dann dachten die Jungs wohl, das Spiel ist gegessen", ärgerte sich Pressesprecher Ulrich Sadowski, denn weil Herten das Offensivspiel einstellte, war Wuppertal durch Treffer in der 47. und 48. Minute wieder ganz nah dran. Zur erneuten Wende reichte es aber nicht mehr, Herten freute sich über den Zittersieg.

Nächste Woche geht es für die RSpvgg. dann im letzten Hinrundenspiel zum SC Bison Calenberg.

Rspvgg. Herten: S. Müller - Hub (2), T. Piorunek (1), Kahl (2), Preis (3), Albrecht , Honermann, K.Müller

VfL Hüls - Calenberg 5:7 (3:4)

Marl. „In den entscheidenden Situationen haben wir uns auskontern lassen. Zudem fehlen mit Daniel Windmann, Jens Herrmann und Jens Lange drei wichtige Stützen der Mannschaft und in der zweiten Halbzeit dann auch noch die Kraft, das Spiel noch rumzureißen”, meinte Klaus Rupsch, Trainer der VfL-Herren nach der knappen Niederlage. Seine Mannschaft konnte zwar die Anfangsphase für sich gewinnen und mit 2:0, beziehungsweise 3:1 in Führung gehen, doch als die Gäste die Partie noch vor der Pause drehten, war das Spiel so gut wie entschieden. Schon zur 38. Minute war der 5:7-Endstand erreicht. Weil die Hülser aber noch zwei direkte Freistöße verpassten und Keeper Pascal Rupsch in der Schlußphase sogar aufgrund von zwei blauen Karten nur noch zwei Feldspieler vor sich hatte, gelang dem VfL trotz genügend Zeit nichts Zählbares mehr.

VfL Hüls: P. Rupsch - M. Windmann, M. Hegner (1), Hoppe (3), Ch. Hegner (1), Saalfeld , Mickeleit, Muck

Paul Monninger

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