Peter Dämmer will seine Bestzeit angreifen

Peter Dämmer ist super erleichtert. Erleichtert, dass die Temperaturen im Vergleich zum vergangenen Wochenende gefallen sind. Am Sonntag wird der Triathlet nämlich bei der Challenge im fränkischen Roth starten. Bei perfekten Bedingungen, wie der 45-Jährige die angekündigten 28 Grad bei einem Sonne-Wolke-Mix beschreibt.

Marl.. Und diese perfekten Bedingungen will der Marler bei seinem fünften Start in Bayern in Folge nutzen, um seine Bestzeit anzugreifen. Die hatte Dämmer 2013 aufgestellt. Den Dreikampf aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einem abschließenden Marathonlauf hatte er seinerzeit in 10:52:17 Stunden gemeistert. Diesmal peilt der Sportler, der für das Ute-Mückel-Triathlonteam startet, eine Zeit unter 10:30 Stunden an.

Für Nummer 1352 unter den rund 3500 Einzel- und 1500 Staffel-Startern wird am Sonntag die Uhr ab 7.15 Uhr am Morgen bis zum Schluss laufen. "Ich fühle mich gut", sagt der 45-Jährige, der sich intensiv auf diesen Wettkampf vorbereitet hat. Sozusagen seit seinem letzten Start in Roth. "Im Winter trainiere ich etwa zehn bis zwölf Stunden in der Woche", rechnet Dämmer vor. Im Frühjahr steigert er das Pensum. 16 bis 18 Stunden pro Woche schwimmt, läuft oder fährt er dann mit dem Rad.

Vor seinem erneuten Start bei der Challenge Roth ist das Schwimmen bislang die einzige Unbekannte. Noch ist das Wasser mit 24,3 Grad im Main-Donau-Kanal ein wenig zu warm, um mit einem Neoprenanzug schwimmen zu dürfen. Nicht nur Peter Dämmer hofft, dass die 24-Grad-Marke bis zum Wettkampftag noch unterboten wird. "Dann wäre das Schwimmen nicht so anstrengend." Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, hat der Sportler zuletzt auch ohne "Neo" trainiert. Wie auch immer: Peter Dämmer, den vor zehn Jahren beim einstigen Kohler Haardman das Triathlon-Virus gepackt hat, will seinen Wettkampf genießen.