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Fußball - NRW-Liga

Ohne Asamoah aber wohl gegen Ahlen

12.07.2011 | 16:56 Uhr

Recklinghausen. Es scheint endgültig letzte Klarheit in die Zusammensetzung der NRW-Liga zu kommen. Rot-Weiß Ahlen, in der vergangenen Saison noch Drittligist und dann aufgrund der Insolvenz Zwangsabsteiger, wird wohl in der NRW-Liga antreten und damit Gegner des VfB Hüls werden. Die Gläubigerversammlung des Vereins gab einstimmig am Dienstagmorgen vor dem Amtsgericht Münster „grünes“ Licht für die Fortsetzung des Spielbetriebs. An dieser Stelle hat Olaf Thon, der Trainer der Hülser nun bald Planungssicherheit.

Beim aktuellen Kader ist erst noch auf dem Weg dahin. Neun Trainingseinheiten hat sein Team bislang absolviert. Am Mittwoch steht der erste Test an. Die Hülser „eröffnen“ quasi vor der offiziellen Eröffnung den neuen Kunstrasenplatz am Sportzentrum Nord in Waltrop, treffen dort auf den Landesligisten Teutonia SuS Waltrop mit Neu-Trainer Marco Habicht. Der wird sein Team voraussichtlich auf zwei völlig unterschiedliche Mannschaften einstellen können/dürfen. Thon hat angekündigt, zur Halbzeit komplett zu wechseln. „Wenn wir wie geplant 22 Spieler dabei haben, machen wir das. Vielleicht kann auch Kai von der Gathen wieder spielen. Nur Glen Akama-Eseme fällt noch aus“, sagte Thon, der auch Gast-Spieler Markus Kaya – er spielte in der vergangenen Saison noch für RW Oberhausen in der 2. Liga – eine Halbzeit die Gelegenheit geben will sich zu zeigen und wieder Spielpraxis zu sammeln. Gerald Asamoah, der seit Sonntag auf Einladung von Thon bei den Hülsern mittrainierte, wird dagegen nicht spielen. „Das seine Anwesenheit und die von Markus Kaya beim Training eine Motivationsspritze für das Team sein würde“, sagte Thon, „das habe ich erwartet. Nicht aber, das die Spritze so groß sein würde. Aber die beiden sind völlig unproblematisch, haben keine Star-Allüren. Das treibt mein Team extrem an.“

Markus Rensinghoff



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