Nur die PSV kommt durch

Es mutet wie die Ziehung der Lottozahlen an: Statt 6 aus 49 hieß es beim Qualifikationsturnier zur Handball-Kreisliga 2 aus 5. In der Halle Nord waren die D-Jugend-Mannschaften weniger auf eine Portion Glück angewiesen, sondern hatten es mit ihren sportlichen Fähigkeiten selbst in der Hand, sich einen der letzten beiden Startplätze zu sichern.

Recklinghausen.. Neben Gastgeber PSV bewarben sich auch der HSC Eintracht, SV Teutonia Riemke, TV Gladbeck und SV Westerholt um die beiden offenen Planstellen, was einige spannende Spiele zur Folge hatte.

Aus Recklinghäuser Sicht wäre es optimal gewesen, wenn beide Lokalrivalen am Ende die Konkurrenz angeführt hätten. Das traf letztlich nur zur Hälfte ein. Die von Christian Habicht und Christoph Baumeister trainierte PSV hielt sich in allen vier Spielen schadlos. Gegen Gladbeck (12:4), Westerholt (14:5) und Riemke (6:5) gewannen die Hausherren ebenso wie im Derby gegen den HSC Eintracht (14:5).

In dem gerieten die von Lukas Beckmann, Hendrik Zoghbi und Ulrike Krajewski trainierten Süder mit 1:4 ins Hintertreffen. Niklas Bäumer brachte den HSC beim 3:5 zwar auf Schlagdistanz heran. Mit sieben Toren in Folge zum 13:4 führte die PSV aber eine Vorentscheidung herbei.

Die Gäste aus der Südstadt verloren das nachfolgende Spiel gegen den späteren Tabellenzweiten SV Teutonia Riemke (4:9), fand dann aber gegen Westerholt beim 8:5 in die Erfolgsspur. Es sollte der einzige HSC-Sieg bleiben. Zum Abschluss des Turniertages setzte es eine 3:13-Niederlage gegen Gladbeck.


• PSV (Tore im Derby): Köhler, von Lukowicz (6), Weinmann, Krekeler, Schmelz (1), Fortkord (3), Weber, Wiesmann (1), Melches (1), Vöcking (2), Hofzumberge, Christien
• HSC: Meier, Klett, Siekmann, Ohler, Heilken, Bartels, Orhan, Morawitz, Bäumer (3/1), Krajewski, Sejda (2), Latoska